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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wirkungsvolle Prävention chronischer Krankheiten

Strategiepapier der NCD-Allianz zur Primärprävention



Autor/in:

Effertz, Tobias; Garlichs, Dietrich; Müller, Manfred James [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Gesundheitsförderung, 2015, Volume 10 (Issue 1), Seite 95-100, Berlin, Heidelberg: Springer Medizin, ISSN: 1861-6755 (Print); 1861-6763 (Online)


Jahr:

2015



Abstract:


In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen und etwa jedes 11. Kind zu dick. Die aktuellen Lebensbedingungen unterstützen Bewegungsarmut und ungesunde Ernährung und fördern daher die Entstehung von Übergewicht.

Adipositas verursacht über Folgekrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs der Gesellschaft hohe Kosten. Die Adipositasprävention basierte bisher in Deutschland auf Maßnahmen, die eine Verhaltensänderung des Einzelnen erzielen sollen (Verhaltensprävention). Da sich diese als wenig wirksam erwiesen, ist ein Paradigmenwechsel hin zur Verhältnisprävention notwendig, um das Lebensumfeld so zu verändern, dass es einen gesunden Lebensstil fördert.

Verhältnispräventive Maßnahmen haben das Potenzial, dem zunehmenden Problem der Adipositas entgegenzuwirken. Dazu gehören täglich eine Stunde Schulsport, differenzierte Lebensmittelsteuern, die zu gesundheitsfördernden Lebensmittelpreisen führen, verbindliche Qualitätsstandards für die Verpflegung in Schulen und Kindertagesstätten sowie ein Verbot von Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder richtet.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Effective prevention of chronic diseases

Strategic paper of the NCD Alliance on primary prevention

Abstract:


In Germany, more than half of adults and about every eleventh child are overweight. The modern world promotes physical inactivity and unhealthy diet, thus, finally leading to overweight. Obesity causes noncommunicable diseases such as diabetes, cardiovascular disease, and cancer, which impose high costs on society.

Currently, obesity prevention in Germany relies on interventions that aim at behavioral changes of individuals (behavioral prevention). As these interventions proved to be low in efficacy, a shift is needed towards measures that change the environment in a way to promote a healthy lifestyle (environmental prevention).

Such measures that are able to counteract obesity include the following: at least one hour of physical activity at school, increased taxes on unhealthy food and lower taxes on healthy food to promote healthy choices, mandatory quality standards for meals at school and in kindergarten as well as a ban on advertising for unhealthy food addressing children.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Gesundheitsförderung
Homepage: https://www.springer.com/medicine/health+informatics/journal...

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Referenznummer:

R/ZA8542


Informationsstand: 31.05.2017

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