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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychosomatische Rehabilitation - Unterschiede zur Krankenhausbehandlung und Differentialindikation


Autor/in:

Köllner, Volker; Hildenbrand, Gerhard; Gündel, Harald [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Ärztliche Psychotherapie, 2018, 13. Jahrgang (Heft 1), Seite 6-15, Stuttgart: Schattauer, ISSN: 1862-4715


Jahr:

2018



Abstract:


Rehabilitation stellt neben Krankenhausbehandlung und ambulanter Versorgung die dritte Säule im deutschen Gesundheitswesen dar. Ziel ist der Erhalt von Aktivität und Teilhabe der Betroffenen am Erwerbsleben und am Leben in der Gesellschaft. Besondere Merkmale sind die obligate sozialmedizinsiche Beurteilung im Rahmen der Rehabilitation und die Möglichkeit zur konsekutiven Einleitung berufsfördernder Maßnahmen. Themen dieses Beitrags sind die Bedeutung der Psychosomatischen Rehabilitation in Deutschland, der Unterschied zur Krankenhausbehandlung sowie ihr Stellenwert im Gesamtbehandlungsplan und Grundlagen der sozialmedizinischen Beurteilung.

Es folgen praktische Hinweise zur differentiellen Indikationsstellung und zum Reha-Antragsverfahren. Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über ein sehr gut ausgebautes System der psychosomatischen Rehabilitation, diese Ressource wird allerdings im Behandlungsverlauf häufig zu spät bei bereits fortgeschrittener Chronifizierung genutzt und es gibt Schnittstellenprobleme zur nachfolgenden ambulanten Psychotherapie. Ziel dieses Beitrages ist es, zur besseren Vernetzung der Versorgungsbereiche beizutragen und Anhaltspunkte für die Differentialindikation zwischen Rehaklinik und Krankenhaus zu geben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation in psychosomatic medicine - The German system


Abstract:


Besides In- and out-Patient treatment, rehabilitation represents the third column of the German health care system. The goal for the concerned persons is the conservation of the activity and the participation in their professional and social life. This paper shows the meaning and development of German psychosomatic rehabilitation in contrast to regular in-patient treatment.

It explains additionally its place in the whole health concept of rehabilitation and the basics of sociomedical judgement, followed by practical advices for the indication and the rehab-application process. Compared with other countries, Germany has a really good established system of psychosomatic rehabilitation, but its resource is often used to late in the course of treatment, mostly not until severe chronification occurs. Additionally, there are problems with points of interaction concerning the following outpatient treatment. This article aims to add to the cross-linking of the different areas in healthcare system.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Ärztliche Psychotherapie
Homepage: https://elibrary.klett-cotta.de/journal/aep

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Referenznummer:

R/ZA8701


Informationsstand: 16.05.2018

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