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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begegnung mit dem vermeintlich Sonderbaren

Kooperative Beziehungen als Grundlage inklusiver Bildungsprozesse beschrieben aus psychodramatischer Perspektive



Autor/in:

Krauskopf, Karsten; Teke, Gülay


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, 2018, Volume 17 (Issue 2), Seite 261-271, Wiesbaden: Springer Fachmedien, ISSN: 1619-5507 (Print); 1862-2526 (Online)


Jahr:

2018



Abstract:


Dieser Beitrag der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie (ZPS) betrachtet Inklusion aus psychodramatischer Sicht. Als Ausgangspunkt werden inklusive Bildungsprozesse als eine kooperative Aufgabe unterschiedlicher Stake-Holder definiert, die gemeinschaftlich Lehr-Lern-Umgebungen kreieren, um Heterogenität auf unterschiedlichen Dimensionen aller Beteiligten gerechter zu werden.

Ein besonderer Fokus liegt in dieser Darstellung auf der handlungsleitenden Wertedimension multiprofessioneller Kooperation. Dieser Aspekt inklusiver Bildungsprozesse wird vor dem Hintergrund psychodramatischer Konzepte (Rollentheorie, sozio-kulturelles Atom, Soziometrie, Spontaneität und Kreativität) reflektiert und durch ein Praxisbeispiel illustriert.

Die zentrale These des Beitrags ist, dass das Psychodrama aufgrund seiner immanenten Beziehungsorientierung sowohl theoretisch als auch methodisch Grundlagen bietet, um Entwicklungsprozesse hin zu inklusiver Bildung vor allem im Hinblick auf die Unterstützung multi-professioneller Kooperation zu begleiten.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

The encounter with the alleged stranger

Collaborative relationships as a basis of inclusive education looked at through a psychodramatic lens

Abstract:


This article in the German Journal of Psychodrama and Sociometry (Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, ZPS) looks at inclusive education from a psychodramatic perspective. First, we argue that inclusive educational processes can be defined as a collaborative task of multiple stakeholders who jointly create teaching-learning-environments that strive to increasingly cater to the heterogeneous needs of all involved persons.

Based on this we focus on a central value dimension of inclusive education, namely multi-professional cooperation. Then, we reflect on this aspect with regard to different stakeholders and psychodramatic theory, while providing a practical example.

The core argument of this contribution is that psychodrama's innate focus on relationships provides theoretical as well as technical foundations to support the development of inclusive education by guiding multi-professional teams.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie
Homepage: https://link.springer.com/journal/11620

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Referenznummer:

R/ZA8940


Informationsstand: 08.05.2019

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