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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geheilt doch nicht gesund: Psychosoziale, medizinische und systembedingte Herausforderungen nach Krebs


Autor/in:

Schreiber, Sabine; Goss, Susannah


Herausgeber/in:

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.


Quelle:

FORUM, 2019, 34. Jahrgang (Heft 2), Seite 185-188, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0947-0255 (Print); 2190-9784 (Online)


Jahr:

2019



Abstract:


Nach Therapieende zurück in den Alltag zu finden, fällt Krebsüberlebenden oft schwer. Viele fühlen sich bei der Wiedereingliederung ins Arbeitsleben oder mit ihrer Erschöpfung allein gelassen. Das medizinische Fachpersonal unterschätzt häufig die körperlichen und psychischen Nachwirkungen der Erkrankung und ihrer Therapie. Die Wartezeiten auf einen psychoonkologischen Therapieplatz sind unzumutbar lang, die Beantragung ist beschwerlich.

Tiefer gehende Beratung zur beruflichen Wiedereingliederung können Fachkräfte der Sozialen Arbeit selbst in der Rehabilitation nur selten bieten. Vor allem für Krebsüberlebende im erwerbsfähigen Alter können die finanziellen Folgen einer Krebserkrankung verheerend sein: Ein Drittel der Krebsüberlebenden findet nicht wieder zurück ins Arbeitsleben. In diesem Beitrag werden einige der strukturellen Defizite und persönlichen Herausforderungen skizziert, die vielen Krebsüberlebenden die Rückkehr in den Alltag erschweren.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Cured, but at what cost? Psychosocial, medical, and structural challenges after cancer


Abstract:


Getting back to everyday life and work can be a challenge for cancer survivors. Many feel that they are alone in experiencing long-term effects such as fatigue. Doctors often underestimate the physical and psychological aftereffects of the disease and its treatment. The waiting times for psycho-oncological counselling are unreasonably long; the application process is overly complicated.

Even in the multidimensional oncological rehabilitation programs provided in Germany, social workers can rarely offer in-depth counselling on the return to work. For cancer survivors of working age, the financial effects of the disease and its aftermath can be devastating: one third are unable to return to work after treatment. In this article, we outline some of the structural deficits and personal challenges that make it difficult for survivors to adjust to the 'new normal' after cancer treatment.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Forum - Das offizielle Magazin der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Homepage: https://link.springer.com/journal/12312

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA9249


Informationsstand: 27.12.2019

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