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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Funktioneller Krankheitsbegriff im Recht der Berufskrankheiten?

Zugleich Besprechung des Urteils des BSG vom 27.6.2017 - B 2 U 17/15 R



Autor/in:

Linder, Myra


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Sozialgerichtsbarkeit (SGb), 2018, 65. Jahrgang (Heft 8), Seite 475, München: Schmidt, ISSN: 0943-1462


Jahr:

2018



Abstract:


Der Begriff der 'Krankheit' findet sich in den Normen vieler Rechtsgebiete als anspruchsbegründendes Tatbestandsmerkmal. Das gilt natürlich vor allem im Recht der gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V) und der Unfallversicherung (SGB VII), aber beispielsweise auch im Arbeitsrecht (Entgeltfortzahlungsanspruch bei Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit, § 3 Absatz 1 Satz 1 EFZG).

Das BSG hat in seiner Entscheidung vom 27.6.2017 - B 2 U 17/15 R diesen Begriff deutlich einschränkend dahingehend konkretisiert, dass eine Krankheit nur vorliegt, wenn sie auch eine Beeinträchtigung der Körperfunktionen bedingt (funktioneller Krankheitsbegriff). Es wird zu zeigen sein, dass eine solche Definition dem Unfallrecht nicht gerecht werden kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Urteil mit Aktenzeichen B 2 U 17/15 R Feststellung einer Lyme-Borreliose als Berufskrankheit nach Nr. 3102 der Anl. 1 zur BKV - 'Von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten' | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Sozialgerichtsbarkeit (SGb)
Homepage: https://www.diesozialgerichtsbarkeit.de/archiv.html

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Referenznummer:

R/ZA9920


Informationsstand: 02.09.2019

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