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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Grundlagen der Begutachtung der BK-Nr. 2102 - Meniskusschaden - seit der Neuregelung


Autor/in:

Pressel, Gerhard


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Präventivmedizin, 1991, 26. Jahrgang (Heft 4), Seite 150-152, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0300-581X


Jahr:

1991



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Abstract:


Es werden die Probleme aufgezeigt, die sich durch die Änderungsverordnung zur 7. Berufskrankheiten-Verordnung (BeKV) vom 1.4.1988 für die Beurteilung der Berufskrankheit Nr. 2102 ergeben haben. Vor der Änderung ließ sich ein Beweis leichter führen: es genügte festzustellen, dass eine überdurchschnittliche Kniebelastung vorlag.

Inzwischen ist in jedem Einzelfall eine präzise Prüfung der Exposition gefordert. Die einzelnen Stufen zur Beschreibung einer Exposition werden dargestellt, und es werden die Voraussetzungen für die in der Verordnung geforderte Dauerzwangshaltung oder häufig wiederkehrende erhebliche Bewegungsbeanspruchung erläutert.

Es werden die Beanspruchungen der Menisken, die ihre mechanische Widerstandsfähigkeit überschreiten, von denen unterschieden, die normalerweise nicht zu Meniskusschäden führen (zum Beispiel Hocken, Laufen) und keine überdurchschnittlichen Belastungen im Sinne des § 551 Absatz 1 RVO darstellen.

Die Diagnose Meniskusschaden muss ausreichend gesichert sein. Als Grundlage ist die histologische Untersuchung des Operations- oder Arthroskopiepräparates zu fordern.

Da bei der Entstehung eines Meniskusschadens möglicherweise auch die Veranlagung eine große Rolle spielt, kommt es - aus versicherungsmedizinischer Sicht - darauf an, ob das Krankheitsbild ohne berufliche Belastung gar nicht oder aber (in quantitativer oder qualitativer Hinsicht) in leichterer Form vorliegen würde. Ein Schaden wird dann in der Regel in seiner Gesamtheit als berufsbedingt beurteilt - oder gar nicht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0009


Informationsstand: 09.09.1991

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