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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Disability Management - Modernes Instrument zur betrieblichen Wiedereingliederung

Teil 1



Autor/in:

Kindel, Jutta; Stichert, Monika


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2013, 48. Jahrgang (Heft 5), Seite 238-239, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2013



Abstract:


Für die tägliche Arbeit in der Betriebs- und Arbeitsmedizin ist es sehr hilfreich, die gesetzlichen Grundlagen, die Hintergründe sowie die Aufgaben und Zuständigkeiten in unserem vielgliedrigen Sozialsystem zu kennen. Daher informieren die Autorinnen über alle wichtigen Details des Disability Managements.

Grundlage des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist der § 84, Absatz 2 SGB IX. Darin wird der Arbeitgeber aufgerufen, bei Beschäftigten, die länger als sechs Wochen in den letzten zwölf Monaten ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind mit der zuständigen Interessenvertretung zur klären, wie die Arbeitsunfähigkeit schnellstmöglich überwunden werden kann und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt werden kann.

Das empfohlene Instrument zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit ist das bio-psycho-soziale Modell der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Es handelt sich dabei um eine international einheitliche Beschreibung der krankheitsbedingten funktionalen Einschränkungen der Aktivitäten und der Teilhabe und wird in der sozialmedizinischen Begutachtung eingesetzt. Ziel der Rehabilitation ist die Wiederherstellung oder wesentliche Besserung der Funktionsfähigkeit und insbesondere der Aktivitäten bei bedrohter oder eingeschränkter Teilhabe.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0127x01


Informationsstand: 07.06.2013

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