Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gesundheits-Apps in der Prävention - nützlich, wirksam, sicher?


Autor/in:

Albrecht, Urs-Vito; Jan, Ute von


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2017, 52. Jahrgang (Ausgabe 6), Seite 432-438, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2017



Abstract:


Präventive Maßnahmen können einen großen Nutzen für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft bieten. Apps, die auf mobilen Geräten laufen, schaffen einen niedrigschwelligen Zugang zu Präventionsmaßnahmen. Gut umgesetzt eröffnen sie Anwenderinnen und Anwendern die Möglichkeit, Prävention direkt und unkompliziert in ihren individuellen Tagesablauf zu integrieren. So wird Zielgruppen der Zugang zu entsprechenden Angeboten ermöglicht, die vorher aufgrund eines hohen Aufwands nicht zu erschließen waren. Die Potenziale werden jedoch aus verschiedenen Gründen nicht ausreichend genutzt. Es fehlen wissenschaftlich fundierte umfassende Nachweise zum Nutzen und zur Qualität von Präventions-Apps. Erschwerend kommt hinzu, dass die Identifikation sicher zu nutzender und qualitativ hochwertiger Präventions-Apps in den App Stores problematisch ist.

Dies liegt einerseits am unübersichtlichen Angebot, das aus Apps von exzellenter bis fragwürdiger Qualität besteht. Es kann auf Anwenderseite aber auch an mangelnden Kenntnissen liegen, woran sich eine 'passende' und den nötigen Kriterien genügende App überhaupt festmachen lässt. Zudem sind mögliche Risiken, die der Einsatz beinhalten kann, ebenso wie Strategien zu deren Vermeidung sowohl auf Anbieter- wie auch auf Anwenderseite oft wenig bekannt. Der Beitrag gibt einen Überblick über App-basierte Präventionsangebote, deren Chancen und mögliche Risiken und skizziert Kriterien, die Anwender/innen im App-Dschungel bei der Suche nach geeigneten Apps unterstützen können. Ziel ist es, eine Hilfestellung zu geben, wenn es um die Planung und Anwendung App-unterstützter Präventionsmaßnahmen geht.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Health-apps in preventive care - useful, effecive, safe?


Abstract:


Preventive measures may provide a number of benefits for society as well as on an individual level. Apps running on today's mobile devices can improve access to preventive measures. Adequately implemented, apps give users the opportunity to easily integrate prevention into their daily routine. This simplifies access to suitable provision for target groups who were previously unable to benefit from it due to the high level of effort and expense. However, the potential is not being sufficiently utilised for various reasons. There is a lack of scientific evidence regarding the benefits and quality of prevention apps. Additionally, it is difficult to identify prevention apps that are safe to use and provide high quality content in the app stores.

This may be due to the sheer number of apps being offered, ranging from those of excellent to those of questionable quality. Another reason may be that users often lack knowledge on how to recognise adequate apps that fulfil the necessary key criteria. Similarly, users and vendors alike are often unaware of potential risks apps may pose or how these can be prevented. This article gives a short introduction on how apps are used in prevention and their potential benefits, but also pitfalls one may encounter when using them. A brief overview of criteria users can apply to find their way through the 'jungle of apps' is given. Altogether, the aim is to provide readers with assistance when planning or implementing app-based interventions for prevention.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0321


Informationsstand: 13.07.2017

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