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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege - eine Regionalanalyse


Autor/in:

Rövekamp-Wattendorf, Jörg; Heckes, Kolja T.; Technau, Johannes


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2018, 53. Jahrgang (Ausgabe 11), Seite 735-741, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2018



Abstract:


Einleitung:

Aufgrund der nun alt werdenden geburtenstarken Jahrgänge und der abnehmenden Erwerbsbevölkerung ist die Versorgung mit Pflegedienstleistungen gleich doppelt unter Druck. Nach einer Prognos-Studie (2012) steigt der Bedarf an Pflegekräften im Vergleich zu 2009 bis 2020 um 36 Prozent an und bis 2030 erneut um 26 Prozent.

Methode:

Vor diesem Hintergrund wurde in 2016 eine schriftliche Befragung unter allen Einrichtungen der Altenhilfe im Münsterland durchgeführt und der Stand bei der Einführung und Umsetzung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung/des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGF/BGM) erhoben. Von 528 angeschriebenen Pflegediensten haben 108 (20 Prozent) den ausgefüllten Fragebogen zurückgesendet. In dem Beitrag wurden die Daten insbesondere im Hinblick auf die Netzwerkgängigkeit der Einrichtungen und ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements hin untersucht.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse zeigen, dass zwar mehr als die Hälfte der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen bereits Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten, die Mehrzahl jedoch externe Unterstützung benötigt.

Schlussfolgerung:

Die Interpretation der Ergebnisse lässt die grundsätzliche Aussage zu, dass eine stärkere Vernetzung bzw. einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Handlungsspielräume eröffnen kann. Jedoch stellt sich für Unternehmen die Herausforderung, wenig zu kontrollierende Aktionsräume, Netzwerke und Mitarbeitergesundheit als strategische Größe in die Unternehmenspolitik aufzunehmen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Occupational health and safety management in the care sector - a regional analysis


Abstract:


Introduction:

The increasing gap between the large ageing population and the declining working-age population means that the care sector is facing pressure on two fronts. A Prognos study (2012) predicts a rise in demand for nurses of 36 % by 2020 compared to 2009 and another rise of 26 % by 2030.

Method:

In light of this situation, a written questionnaire was conducted in all elderly support facilities in the Münsterland area in 2006 to survey levels of progress in the introduction and implementation of workplace health promotion/workplace health management (WHP/WHM). Of the 528 care services contacted, 108 (20 %) sent back the completed form. The data have been analysed in this article with a particular focus on the networking options of the facilities concerned and their workplace health management systems.

Results:

The results show that more than half of the participating facilities already take measures to promote health in the workplace, but that the majority of them need external support.

Conclusion:

An interpretation of the findings allows a basic statement to be made that a higher level of networking and cooperation across the facilities within the framework of workplace health management may open up more scope for action. Areas for action, networks and employee health are hard to monitor, however, so the challenge facing companies is to incorporate suitable strategies into corporate policy.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0387


Informationsstand: 11.03.2019

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