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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychische Gesundheit: Zukünftige Forschungsfelder


Autor/in:

Mohr, Gisela


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2018, 53. Jahrgang (Sonderheft 12.2018), Seite 63-65, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2018



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Abstract:


Theoretische Modellvorstellungen zum Zusammenwirken von Stressoren und Ressourcen im Zeitverlauf sollten weiterentwickelt werden. Eine Emotionsregulation ist auch im Hinblick auf die Quelle und die Art der zu regulierenden Emotion zu untersuchen.

Die Wirkung atypischer Arbeitsverhältnisse und qualitativer Aspekte der Arbeitszeit, die psychologischen Aspekte technischer Faktoren, die Entwicklung von Verfahren zur Identifikation und Integration kulturspezifischer Besonderheiten und die Schnittstellenproblematik bei der Einführung neuer Technologien sind wichtige Forschungsfelder.

Auch Arbeitsbedingungen von Geringqualifizierten und Führungskräften sollten nicht außer Acht gelassen werden. Durch die zunehmend diskontinuierlichen Erwerbsbiografien sind die arbeitsbezogenen Wissenschaftsdisziplinen gefordert, sich mit gesellschaftlichen Fragen wie der lebenslangen Qualifikation und der erwerbsarbeitsfreien Zeit zu befassen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Mental health: Future research issues


Abstract:


Theoretical models concerning the effects of stressors combined with resources over different time spans should be developed. Research into the regulation of emotions needs to focus also on the source and the type of the emotion.

Atypical work conditions, qualitative features of time schedules, psychological aspects of technical environmental factors, methods for identifying and integrating cultural issues as well as human-computer interface problems for forthcoming technologies will be important research issues. Working conditions of the low-skilled and of leaders should not be neglected.

It is assumed that work biographies will be more discontinuous in future. Accordingly, work-related sciences are challenged to address the organization of life-long learning processes as well as periods outside paid work and their relation to mental health.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0404


Informationsstand: 06.03.2019

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