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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Präventionsstrategien greifen: Das Friseurekzem ist deutlich zurückgegangen


Autor/in:

Diepgen, Thomas L.; Schmidt, A.; Dickel, H.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2003, 38. Jahrgang (Heft 1), Seite 18-19, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2003



Abstract:


Das Friseurhandwerk hat mit Abstand die höchste jährliche Neuerkrankungsrate für berufsbedingte Kontaktekzeme und muss somit als die Berufsgruppe mit der höchsten Hautgefährdung angesehen werden. Die verantwortlichen Irritantien und Allergene sind wohl bekannt, die berufsdermatologische Aufklärung ist häufig nicht sehr schwierig. Etwa die Hälfte aller Friseure mit berufsbedingten Hauterkrankungen waren nach den Untersuchungen der Autoren des Artikels gegen Glycerylmonothioglykolat sensibilisiert.

In den letzten zehn Jahren ist daher sehr viel zur primären und sekundären Prävention des Friseurekzems unternommen worden. So wurde im September 1992 die TRGS 530 Friseurhandwerk etabliert, die inzwischen weiter überarbeitet wurde. Zusätzlich hilfreich war auch die im September 1996 veröffentlichte TRGS 531 Feuchtarbeit.

Zudem beschlossen im Jahre 1995 die Hersteller von Haarkosmetika und die Friseurinnung, Glycerylmonothioglykolat nicht mehr bei der Dauerwelle einzusetzen. Auch führt seit 1994 die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Seminare zur sekundären Individualprävention durch. Daneben wurde in breit angelegten Aufklärungskampagnen auf die Hautgefährdungen im Friseurhandwerk und deren Präventionsmöglichkeiten hingewiesen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/5020


Informationsstand: 07.02.2003

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