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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aufgaben der Integrationsämter 2006/2007

Daten und Fakten zur Situation schwerbehinderter Menschen im Beruf



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB info, 2007, Beilage ZB Info, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2007



Abstract:


Auf dem Arbeitsmarkt stieg entgegen dem Trend auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen bis ins Frühjahr 2007 weiter an. Inzwischen jedoch zeigt sich auch für schwerbehinderte Menschen eine positive Entwicklung. So waren im September 2007 insgesamt 9,8 Prozent weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos als noch im Jahr davor. Ebenfalls deutlich wird eine Verbesserung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt an der zurückgegangenen Zahl der Anträge der Arbeitgeber an die Integrationsämter auf Zustimmung zu einer Kündigung.

Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten ist auf insgesamt 914.000 gestiegen. Aus diesem Grund können sich die Integrationsämter vermehrt anderen Aufgaben widmen, wie die Verstärkung präventiver Aktivitäten im Rahmen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben zur Sicherung von Arbeitsverhältnissen. Die Begleitende Hilfe im Arbeitsleben ist ein Instrument zur Unterstützung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierdurch können Arbeitgeber und betroffene Menschen finanziell und fachlich unterstützt werden. Durch dieses Instrument konnten die Integrationsämter in mehr als 43. 000 Fällen zum Erhalt von Arbeitsplätzen beitragen.

Ein großes Problem im Jahr 2006 war die finanzielle Ausstattung der Integrationsfachdienste durch andere Auftraggeber als die Integrationsämter. Die Umsetzung des Gesetzes 2005 hat also zu einem Rückschritt geführt. Um 21 Prozent gesunken ist die Zahl der Anträge von Arbeitgebern auf Zustimmung zur Kündigung schwerbehinderter Mitarbeiter. Nach wie vor wichtigster Grund für Unternehmen, Arbeitsverhältnisse mit schwerbehinderten Mitarbeitern zu lösen, ist die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen. Personen- und verhaltensbedingte Gründe sind diesbezüglich von geringer Bedeutung.

Die Integrationsämter bieten auch Seminare und Informationsangebote zu Möglichkeiten der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben an. Im Jahr 2006 wurden 1.300 solcher Veranstaltungen durchgeführt. Zudem nahmen die Integrationsämter an zahlreichen Aktionen wie Fachmessen und Veranstaltungen von Verbänden teil.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere Info-Beilagen aus der Reihe 'Aufgaben der Integrationsämter'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ZB online - ZB Zeitschrift: Behinderung & Beruf
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/0028x07


Informationsstand: 29.02.2008

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