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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Mainfränkische Werkstätten - Mehr als ein Platz zum Arbeiten ...


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 2009, Heft 2, Seite 6-7, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4089


Jahr:

2009



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Abstract:


In dem Artikel werden die Mainfränkischen Werkstätten in Würzburg vorgestellt. Die Mainfränkische Werkstätten GmbH ist ein Verbund von zehn Werk- und Betriebsstätten in Würzburg und Umgebung unter der Trägerschaft mehrerer Lebenshilfe-Vereine und dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte in Würzburg. Insgesamt beschäftigen die Werkstätten etwa 1.100 behinderte Mitarbeiter, davon allein 400 überwiegend geistig behinderte Menschen in der Würzburger Werkstätte.

Neben Tätigkeiten in den Bereichen Metallbearbeitung, Schreinerei und Verpackung sind die Mitarbeiter auch auf Arbeitsplätzen außerhalb der Werkstatträumlichkeiten tätig wie zum Beispiel in den Betriebsstätten Wildpark Sommerhausen und Zentralküche Kitzingen.

Vor der Aufnahme in die Werkstatt durchlaufen die behinderten Menschen zunächst ein dreimonatiges Eingangsverfahren bei dem herausgefunden werden soll, ob die Werkstatt der richtige Arbeitsplatz ist. Während dieser Zeit wird ein individueller Eingliederungsplan mit einer Empfehlung für die weitere berufliche und persönliche Förderung erstellt.

Nach dem Berufsbildungsbereich steht für die meisten Teilnehmer dann der Übergang in den Arbeitsbereich der Werkstatt an. Der gesetzliche Auftrag der Werkstätten ist die Integration von geeigneten Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Mit dem Integrationsfachdienst und dem Integrationsunternehmen sei damit eine gute Voraussetzung geschaffen worden. Zudem wird der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt auch durch die Außenarbeitsplätze unterstützt.

Da auch in Werkstätten Konfliktpotenzial entstehen kann, verfügt jede Werkstatt über einen Werkstattrat, der aus sieben gewählten Kollegen besteht und die Interessen der behinderten Beschäftigten gegenüber der Werkstattleitung vertritt.

Der Soziale Dienst der Werkstatt berät die Betroffenen und ihre Angehörigen zudem in Fragen der beruflichen und persönlichen Förderung. Da Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen zugenommen haben, hat die Werkstatt ihr therapeutisches Angebot erweitert. Des Weiteren gibt es ein umfangreiches Freizeitangebot.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Mainfränkische Werkstätten GmbH | REHADAT-Werkstätten




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0055/7182


Informationsstand: 02.07.2009

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