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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vier Jahre danach ...: Erfahrungen nach der Novellierung des SchwbG im Jahr 1986


Autor/in:

Schimanski, Werner


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 1990, 29. Jahrgang (Heft 3), Seite 78-80, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

1990



Abstract:


Drei Jahre nach der Novellierung des SchwbG zieht der Autor Bilanz mit folgendem Inhalt:

Die Ersetzung des Begriffes MdE durch GdB, um einen positiven Einstellungseffekt bei den Arbeitgebern zu erzielen, scheiterte.

Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten stieg trotz Erhöhung der Ausgleichsabgabe auf DM 150. Trotz zweier Geldbußen durch die Bundesanstalt für Arbeit kamen 70 Prozent der Unternehmen ihrer Beschäftigungspflicht nicht nach.

Die Rechtsstellung der Schwerbehindertenvertretungen und deren Stellvertreter ist kaum verstärkt worden. Mitbestimmungsrechte bestehen nicht, Schulungsmaßnahmen sind nur bei Abordnung zu besonderen Aufgaben möglich.

Nach Auffassung des Autors kann eine Senkung der Arbeitslosigkeit der Schwerbehinderten nur durch konsequente Anwendung des Schwerbehindertengesetzes § 68 Absatz 2 erfolgen. Der § sieht die Bußgeldregelung bei Nichtbesetzung der Pflichtplätze vor.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


SGB IX Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0026


Informationsstand: 05.09.1990

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