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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Gleichstellung nach § 2 Schwerbehindertengesetz


Autor/in:

Rieß, Walter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 1991, 30. Jahrgang (Heft 2), Seite 49-52, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

1991



Abstract:


Der Verfasser befasst sich mit der Gleichstellung von Schwerbehinderten mit einer Behinderung zwischen 30 und weniger als 50 Prozent. Dieser Personenkreis wird denjenigen, denen eine Behinderung von 50 Prozent und mehr attestiert wurde, gleichgestellt, wenn sie durch diese Gleichstellung eine größere Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten.

Wenn das Versorgungsamt festgestellt hat, dass eine Gleichstellung erforderlich oder sinnvoll ist, ist das Arbeitsamt an diese Feststellung gebunden. Liegen allerdings die Voraussetzungen des § 2 SchwbG vor, ist es in das Ermessen des Arbeitsamtes gestellt, eine Gleichstellung auszusprechen. Es handelt sich allerdings nicht um ein freies Ermessen, sondern um ein Ermessen, das sich an Tatbestandsvoraussetzungen zu orientieren hat. Die Gleichstellung kann unbefristet oder für einen bestimmten Zeitraum ausgesprochen werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 2 SGB IX Begriffsbestimmungen | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

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Referenznummer:

R/ZS0059/0040


Informationsstand: 18.05.1992

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