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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Praxis der Hauptfürsorgestelle bei verhaltensbedingten Kündigungen


Autor/in:

Seidel, Rainer


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 1992, 31. Jahrgang (Heft 5), Seite 97-101, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

1992



Abstract:


Bei neun Prozent der Anträge auf Zustimmung zur Kündigung eines Schwerbehinderten werden verhaltensbedingte Gründe angegeben. Mit dieser außerordentlichen Kündigungsart befasst sich der Autor dieses Artikels. Es wird erläutert, in welchen Fällen die Hauptfürsorgestelle die Zustimmung zur Kündigung erteilen soll und in welchen Fällen sie sie verweigern kann.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch die Behinderung selbst (zum Beispiel Schwerhörigkeit) zu Fehlverhalten führen kann. In einem solchen Fall läge kein Grund für eine verhaltensbedingte Kündigung vor, weil es sich um behinderungsbedingtes Fehlverhalten handelt. Bei psychischen Erkrankungen und daraus resultierenden Schwierigkeiten am Arbeitsplatz ist es die Aufgabe des psychosozialen Fachdienstes, vermittelnd tätig zu werden.

Durch Alkohol bedingtes Fehlverhalten wird bei einem wegen anderer Leiden anerkannten Schwerbehinderten als behinderungsbedingtes Fehlverhalten bewertet. In diesem Fall werden medizinische Maßnahmen angeboten, während deren Dauer der betroffene Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz behält.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0054


Informationsstand: 16.10.1992

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