Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Angemessene Vorkehrungen in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz!


Autor/in:

Eichenhofer, Eberhard


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2019, 58. Jahrgang (Heft 5), Seite 117-121, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2019



Abstract:


'Angemessene Vorkehrungen' erfüllen in der UN-BRK eine zentrale Rolle. Diese untersagt jede Diskriminierung auf Grund einer Behinderung. Dieses Verbot gebietet Unterlassungen und verpflichtet alle Adressaten ihrer Gebote zum Handeln. Sämtliche, zur Abwendung von Diskriminierungen wegen einer Behinderung geschuldeten Handlungen heißen 'angemessene Vorkehrungen' - in Artikel 2 Absatz 2 UN-BRK definiert als 'notwendige und geeignete Änderungen und Anpassungen, die keine unverhältnismäßige Belastung darstellen und die, wenn sie in einem besonderen Fall erforderlich sind, vorgenommen werden, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen gleichwertig mit anderen alle Menschenrechte und Grundfreiheiten genießen und ausüben können.

Der Beitrag geht der Frage nach, was daraus für das Völker-, Europa-, und deutsche Recht folgt und kommt zu dem Schluss, dass 'angemessene Vorkehrungen' einen Schlüsselbegriff im Rahmen der Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung darstellen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

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Referenznummer:

R/ZS0059/0324


Informationsstand: 30.09.2019

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