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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Versicherungspflicht bei Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen


Autor/in:

Marburger, Horst


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2011, 50. Jahrgang (Heft 5), Seite 134-138, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2011



Abstract:


Im Rahmen der Betreuung behinderter Menschen kommt den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) immer größere Bedeutung zu. Das zeigt sich auch darin, dass eine immer höhere Qualität angestrebt wird. Allerdings stellt sich auch die Frage nach der Sozialversicherung der hier betreuten Menschen. In diesem Artikel soll deshalb untersucht werden, in welchen Sozialversicherungszweigen Versicherungspflicht besteht.

Dazu beschreibt der Autor zunächst den Begriff und die Aufgaben der Werkstätten für behinderte Menschen, die im Neunten Sozialgesetzbuch in den §§ 136 bis 144 genauestens definiert sind. Danach ist die Werkstatt für behinderte Menschen eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben im Sinne des SGB IX und zur Eingliederung in das Arbeitsleben. Die Werkstatt für behinderte Menschen hat denjenigen Menschen, die wegen der Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, bestimmte Leistungen zu bieten. Zunächst geht es darum, dass eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt aus dem Arbeitsergebnis anzubieten ist.

Anschließend geht der Autor auf die einzelnen Versicherungen ein, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Unfallversicherung. Anhand verschiedener §§, Gerichtsurteile und Aktenzeichen ausgefochtener Gerichtsverfahren sowie der unterschiedlichen Sozialgesetzbücher legt er dar, welche Versicherung in welchem Fall abzuschließen ist und im Fall der Fälle eintritt. Denn wichtig ist vor allem der dauerhafte Schutz der Menschen, die in den Werkstätten arbeiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 74 SGB V Stufenweise Wiedereingliederung
§ 44 SGB IX Stufenweise Wiedereingliederung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/8910


Informationsstand: 31.10.2011

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