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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Der Förderplan in der Berufsvorbereitung und in der Berufsausbildung - Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?


Autor/in:

Roßa, Bernd


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2003, 17. Jahrgang (Heft 3), Seite 132-143, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2003



Abstract:


In dem Artikel wird versucht, der Idee des Förderplans in ihren historischen Wurzeln, der zu Grunde liegenden Philosophie, den pädagogischen Implikationen und den praktischen Auswirkungen auf die Gestaltung der pädagogischen Arbeit in den Berufsbildungswerken nachzuspüren.

Zentral steht die Frage, ob der Förderplan ausschließlich ein Instrumentarium der Qualitätsgrundsätze ist oder ein Denk- und Arbeitsansatz, der in der sonderpädagogischen Tradition verwurzelt ist und in den Berufsbildungswerken neue Arbeitsformen erfordert.

Der Blick soll und muss auch auf die strukturell-organisatorischen Bedingungen innerhalb der Einrichtungen gelenkt werden. Diese müssen so gestaltet werden, dass die Menschen 'Räume' zur Ausgestaltung dieser neuen Anforderungen erhalten.

Daher möchte der Autor auch die neuen Anforderungen an die pädagogischen MitarbeiterInnen in den Berufsbildungswerken und - in diesem Beitrag nur indirekt angesprochen - an die Rehabilitanden darstellen.

In einer abschließenden Betrachtung werden die Chancen einer Förderplanarbeit für die Integration in den allgemeinen oder in den besonderen Arbeitsmarkt aufgezeigt, die Überwindung der ' zweiten Schwelle'. Konsequent gedachte und durchgeführte Förderplanarbeit kann über die Entwicklung von Kompetenzprofilen und 'Portfolios' gute Grundlagen schaffen, die Stärken unserer Rehabilitanden gezielt mit Anforderungsprofilen des Arbeitsmarktes in Einklang zu bringen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Supporting measures in training and training prepartion


Abstract:


In the last years the term supporting measures frequently emerged in many voacational training systems for handicapped people. In many places supporting measures were developed, tested and introduced as an educational method.

This article tries to after-feel the idea of these supporting measures in it's historical roots, ist's philosophical basis and it's educational implications and to look at the practical effects concerning the training of the handicapped young people.

The crucial problem ist, whether the supporting measures are an exclusive instrument of quality principles or over and above that a way of thinking and working, which has it's roots in the pedagogics for handicapped people and requires new points of departure in the vocational training.

The focus is to be directed also on the strcturla-organziational conditions within the institutions. These must be arranged in such a way that humans receive ' spaces' for the arrangement of these new requests.

Therefore the author would like to represent also the new requests to the employees in the vocational training and to the handicapped young people. In a closing view the supporting handicapped young people inte the general or special job market. Consistently continues supporting measures can create a good basis to let the streng points of the handicapped young people come in accordance with the requests of the job market.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/3440


Informationsstand: 04.08.2003

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