Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Mitwirkung des Patienten als Problem der stationären psychosomatischen Rehabilitation


Autor/in:

Mans, Elmar J.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1994, 33. Jahrgang (Heft 4), Seite 221-227, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1994



Abstract:


Versicherte der Rentenversicherung unterliegen einer gesetzlichen Pflicht zur Mitwirkung an einer Heilbehandlung.

In der stationären psychosomatischen Rehabilitation ergeben sich für die Mitwirkung besondere Probleme, da die Patienten durch die Spezifik der psychosomatischen Erkrankung und die Persönlichkeitsstruktur sowie die vorgängige Krankheitsgeschichte in ihren Möglichkeiten, der geforderten Mitwirkung nachzukommen, beeinträchtigt sind. Zudem stellt die Mitwirkung bei einer psychosomatischen Behandlung besondere Anforderungen an aktive Beteiligung, innere Offenheit und Bereitschaft zu psychosozialen Veränderungen.

In der psychosomatischen Rehabilitation kann die Mitwirkung der Patienten nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden, sondern wird zu einer Aufgabe des Behandlungsprozesses selbst, der durch geeignete therapeutische Maßnahmen Motivation und Arbeitsbündnis herstellt und dadurch die Voraussetzungen für die Mitwirkung schafft.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Patient cooperation as a problem of in-patient psychosomatic rehabilitation


Abstract:


Patients insured under the pension insurance scheme are subject to a statutory obligation to cooperate in their remedial treatment. In in-patient psychosomatic rehabilitation, a number of problems arise in view of this cooperation, as the patients are hampered in their potential for compliance with this demanded cooperation due to the specific nature of their psychosomatic condition, their personality structure as well as their previous disease history. Moreover, cooperation in psychosomatic rehabilitation involves special requirements in terms of active participation, inner openness and readiness for psychsocial change.

In psychsomatic rehabilitation, the patient's cooperation cannot be assumed as a matter of course, rather, it is a task of the treatment process itself, which by appropriate therapeutic means seeks to achieve the patient's motivation and a working alliance, hence to create the prerequisites for cooperation.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0196


Informationsstand: 04.04.1995

in Literatur blättern