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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Über den Bedarf und die tatsächlich erfolgten berufsbezogenen Rehabilitationsmaßnahmen bei ersteingewiesenen psychiatrischen Patienten


Autor/in:

Aschoff-Pluta, Renate; Bell, Volker; Blumenthal, Stefan [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1985, 24. Jahrgang (Heft 2), Seite 83-91, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1985



Abstract:


Es werden Ergebnisse einer Verlaufsuntersuchung an 258 psychiatrischen Patienten vorgestellt, die sich 1979 zum ersten Mal in stationärer psychiatrischer Behandlung befanden. Mit Hilfe von standardisierten Selbst- und Fremdprognosen wurden der Patient selber, der behandelnde Klinikarzt und ein Mitarbeiter im Pflegedienst darüber befragt, wie sie die berufliche Zukunft, die Wiedereingliederungschancen und den berufsbezogenen Rehabilitationsbedarf des Patienten nach dessen Entlassung beurteilen.

Den Bedarfsäußerungen werden die tatsächlich in dem Jahr nach der Entlassung eingeleiteten und durchgeführten berufs- und arbeitsplatzbezogenen Rehabilitationsmaßnahmen gegenübergestellt; darüber hinaus wird die berufliche Situation, wie sie sich 12 Monate nach ihrer Entlassung darstellt, verglichen sowie der Verlauf der eingeleiteten und durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen beschrieben.

Neben der zahlenmäßigen Diskrepanz zwischen den Bedarfsäußerungen und den tatsächlich eingeleiteten und erfolgten beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen verweisen die empirischen Befunde auf eine unspezifische Streuung in der Durchführung der Rehabilitationsmaßnahmen. Es werden die möglichen Ursachen für die folgenschwere Diskrepanz zwischen Bedarf und Umsetzung sowie die fragliche Effizienz der erfolgten Rehabilitationsmaßnahmen diskutiert und Konsequenzen für die Praxis abgeleitet.'

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

The need and actually successful work-related rehabilitation measures for first-admission psychiatric patients


Abstract:


Presented are the findings of a follow-up study of 258 psychiatric patients who had for the first time been admitted to inpatient psychiatric treatment in 1979. Using standardized forecasting instruments, the patients themselves, their treating physician, and a member of the care staff were asked to give their views of the patient's occupational outlook, his chances for resettlement, and the need for vocational rehabilitation services following discharge.

The needs statements made at discharge are contrasted with the vocational and job-related rehabilitation measures actually initiated and carried out in the year following discharge; additionally, the patients' vocational situation at discharge is compared with their situation twelve months later, and the course of the rehabilitation measures provided is described. Along with the discrepancies between needs statements and amount of vocational rehabilitation services actually initiated and carried out, the empirical findings point to a non-specific, dispersive approach to providing rehabilitation services.

The possible causes for this discrepancy between needs and service provision, with its rather serious implications, as well as the doubtful effectiveness of the rehabilitation services provided are discussed, practice-related consequences are outlined.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0240


Informationsstand: 24.10.1990

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