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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aspekte der beruflichen Wiedereingliederung nach Herzinfarkt in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung

Nachbefragung von Patienten mit Anschlussheilbehandlung



Autor/in:

Kauderer-Hübel, Marion; Buchwalsky, Rainer


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1986, 25. Jahrgang (Heft 1), Seite 9-13, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1986



Abstract:


In einer retrospektiv angelegten Studie wurden bei 536 Herzinfarktpatienten medizinische Untersuchungsergebnisse mit psychosozialen Fragebogendaten verglichen.

Die durchschnittliche Beobachtungszeit betrug vier Jahre. Nach dem Ergebnis der Einschwemmkatheteruntersuchung, die während der Anschlussheilbehandlung durchgeführt worden war, wurden vier Befundgruppen mit ansteigendem Schweregrad gebildet: Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit, frühzeitige Arbeitsaufnahme nach der Anschlussheilbehandlung und die subjektive Einschätzung kardialer Beschwerden standen in keinem eindeutigen Zusammenhang mit der Schwere des kardialen Befundes.

Hieraus werden zwei Schlussfolgerungen gezogen:
1) im Rehabilitationsprozess müssen zusätzlich zu den somatischen verstärkt psychosoziale Faktoren berücksichtigt werden.
2) der Rehabilitationserfolg darf nicht allein an dem Kriterium der beruflichen Wiedereingliederung gemessen werden.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Aspects of vocational reintegration following myocardial infarct in relation to disease severity

Follow-up of patients with after-care treatment

Abstract:


Medical examination data were compared with psychosocial questionnaire findings in a retrospective study of 536 myocardial infarction patients. The average observation period was four years. On the basis of cardiac catheterization results, obtained during participation in post-clinical rehabilitation, four diagnostic groups were formed in order of disease severity.

Return to work, early resumption of working following post-clinical rehabilitation, and the subjective perception of cardiac complaints did not show any clear-cut association with severity of the cardiac findings. The two conclusions drawn are that in addition to the somatic factors involved, psychosocial ones will have to be given greater emphasis in the rehabilitation process, and successful rehabilitation should not be determined exclusively on the criterion of vocational resettlement.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0243


Informationsstand: 24.10.1990

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