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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Handicaps als Risikofaktoren für eine Wiedereinweisung von enthospitalisierten psychiatrischen Patienten

Ergebnisse einer prospektiven Längsschnittuntersuchung



Autor/in:

Blumenthal, Stefan; Bell, Volker; Neumann, Norbert-Ulrich [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1986, 25. Jahrgang (Heft 3), Seite 112-115, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1986



Abstract:


Bei der Erörterung des Problems der Wiedereinweisungen von Patienten in die stationäre psychiatrische Behandlung lag das Interesse in der Vergangenheit vor allem auf klinischen Variablen wie Diagnose und Schweregrad des Krankheitsbildes.

In dieser Untersuchung hingegen wurde der Schwerpunkt auf berufliche Variablen wie Berufsausbildung, Berufsstand, Dauer der Berufstätigkeit, Arbeitslosigkeit usw. gelegt. Diese Fragestellung wurde an einer Stichprobe von ersthospitalisierten psychiatrischen Patienten überprüft.

Dabei wurde analysiert, welcher Prozentsatz der Ausgangsstichprobe nach einem Katamnesezeitraum von einem beziehungsweise 2 1/2 Jahren wieder eingewiesen wurde, bei welchen Diagnosegruppen eine gehäufte Wiedereinweisung stattgefunden hatte und welche beruflichen Variablen im Zusammenhang mit der Wiedereinweisung standen.

Als Ergebnis kann festgestellt werden, dass berufliche Handicaps vor allem bei den Diagnosegruppen der endogenen Psychosen auftraten, wohingegen bei anderen Diagnosegruppen (zum Beispiel Neurotiker, Alkoholiker) vor allem die Problematik der sozialen Handicaps in den Vordergrund trat.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Occupational handicaps as risk factors for the readmission of psychiatric patients hospitalized for the first time

Results of a prospective longitudinal study

Abstract:


In dealing with the issue of readmission of psychiatric patients into in-patient care, the focus had in the past primarily been on clinical variables such as diagnosis, or severity of the clinical picture. The present study, however, had centered on occupational variables, such as vocational training, occupational status, periods of gainful employment, and unemployment. This complex was studied in a sample of psychiatric patients, with analyses directed at: percentage of the initial sample readmitted after a catamnestic period of 1 and 2 1/2 yrs. resp., diagnostic groups with increased readmission incidence, and occupational variables associated with the need for readmission.

Summing up, it may be stated that occupational handicaps arose in particular in the diagnostic groups of endogenous psychoses, whereas in other groups (such as neuroses, alcoholism) the issue of 'social handicaps', in particular, had been in the foreground.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit psychischer Erkrankung am Arbeitsplatz | REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0244


Informationsstand: 24.10.1990

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