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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation psychisch Kranker im Übergangswohnheim

Ein 10-Jahres-Rückblick



Autor/in:

Pach, Johannes; Lodemann, E.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1999, 38. Jahrgang (Heft 4), Seite 233-239, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1999



Abstract:


In einem Zeitraum von zehn Jahren wurden 159 Bewohner in das Übergangsheim aufgenommen. In 90 Prozent der Fälle handelte es sich um Patienten mit einer chronischen schizophrenen Erkrankung und ausgeprägtem psychischen und sozialen Behinderungsgrad.

Bei einem Durchschnittsalter von 28,7 Jahren und einer durchschnittlichen Erkrankungsdauer von 6, 8 Jahren waren die Patienten meist schon mehrfach stationär behandelt worden, hatten zu 95 Prozent keine Arbeit, lebten von Sozialhilfe oder waren Frührentner. 21,4 Prozent der Patienten betrieben zusätzlich einen Alkohol- und/oder Cannabismissbrauch.

Die Rehabilitation in den Arbeitsprozess gelang eher selten (22 Prozent). Klarere Ergebnisse zeigten sich auf der Wohnachse mit der eindeutigen Tendenz, aus der Familie in beschütztes Wohnen oder in die Selbstständigkeit zu wechseln. Deutlich nachweisbar waren positive Effekte des Sozialtrainings mit einem Zugewinn an lebenspraktischen Fähigkeiten und sozialer Kompetenz, d.h. an Lebensautonomie.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation of Psychiatric Patients in a Transitional Home - A Ten Years' Survey


Abstract:


Rehabilitation of Psychiatric Patients in a Transitional Home - A Ten Years' Survey: In a period of ten years 159 residents were admitted to a transitional home. 90% of them were diagnosed as chronic schizophrenics with a marked psychic and social handicap. With an average age of 28,7 years and a mean duration of illness of 6,8 years most of the patients had been hospitalized several times; 95% had no job, lived on social assistance or were invalidity pensioners.

There was poor success in vocational rehabilitation (22 %). Better results were seen in solving the housing problems, showing a clear-cut tendency to move from the family of origin into protected group homes or independent living. Positive effects of social training with gains in life-coping abilities and social competence. i. e., in autonomy in everyday life could be observed as well.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0376


Informationsstand: 04.07.2000

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