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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation nach akutem Myokardinfarkt


Autor/in:

Reibis, Rona K.; Gaede-Illig, Cathleen; Völler, Heinz


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2014, 53. Jahrgang (Heft 3), Seite 191-202, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2014



Abstract:


Der Beitrag enthält folgende Kernaussagen:
1. Die stationäre und/oder ambulante Rehabilitation von Patienten dient als wesentliche Säule im therapeutischen Kontinuum von Patienten nach akutem Koronarsyndrom.
2. Durch interprofessionelle Kooperation wird eine Modifikation kardiovaskulärer, verhaltensassoziierter und psychologischer Risikoparameter ermöglicht.
3. Die Kombination aus bildgebender und funktionsabbildender Diagnostik ist unabdingbar zur prognostischen Risikoeinschätzung insbesondere bei Postinfarktpatienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Pumpfunktion.
4. Die berufliche Wiedereingliederung wird durch die postinfarzielle residuale linksventrikuläre Pumpfunktion, den Bildungsstatus, die psychobiologischen Verhältnisse und ein eventuell implantiertes Aggregat determiniert.
5. Die Einschätzung der Fahrtauglichkeit von Privat- beziehungsweise Berufskraftfahrern nach ACS ist abhängig von periinfarziellen Komplikationen, aktueller Rhythmusstabilität und der vorliegenden linksventrikulären Ejektionsfraktion.

Die rehabilitationsrelevante Diagnostik erlaubt alle Komponenten der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) zur berücksichtigen Nach einem Myokardinfarkt sind in erster Linie das linksventrikuläre Myokard sowie der Klappenapparat im Hinblick auf strukturelle und funktionelle Integrität zu untersuchen.

Das unterschiedliche Ausmaß von Veränderungen hat Auswirkungen auf die Aktivitäten im Alltag des Patienten und auf die Partizipation zum Beispiel im Berufsleben. Neben Umweltfaktoren gibt es auch personbezogene Faktoren, die die Teilhabe des Patienten am Berufs- und/oder auch Alltagsleben limitieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0424


Informationsstand: 03.09.2014

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