Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Validierung der Gültigkeit des Patientenklassifikationsansatzes der Rehabilitanden-Management-Kategorien (RMK) für chronische Rückenerkrankungen im Heilverfahren


Autor/in:

Schmidt, Christian; Brünger, Martin; Bernert, S. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2013, 52. Jahrgang (Heft 5), Seite 314-321, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2013



Abstract:


Hintergrund und Ziel der Studie:

Seit 10 Jahren wird an der Charité, Universitätsmedizin Berlin das Patientenklassifikationssystem der Rehabilitanden-Management-Kategorien (RMK) entwickelt. Ein inhaltlich wie zeitlich stabiler Klassifikationsansatz kann Leistungserbringer dabei unterstützen, Therapiestandards bedarfsgerechter umzusetzen. Zugleich bedeutet Stabilität für die Leistungsträger, dass das Zugangsmanagement in Kliniken mit speziellen Behandlungsangeboten optimiert werden kann.

Methodik:

Die Stabilität der RMK-Klassifika­tion wird an unabhängigen Stichproben mittels latenter Klassenanalyse (LCA) geprüft. Die einzelnen Datensätze entstammen 3 verschiedenen Studien im Zeitraum 2006-2011. Es wurden nur Patienten mit chronischen Rückenerkrankungen (M40-M54) im Heilverfahren der Deutschen Rentenversicherung eingeschlossen.

Ergebnisse:

In allen Stichproben zeigt sich eine 4-Klassenlösung als statistisch stabile Klassifikation. Kappa-Koeffizienten im Bereich von 0,605-0,72 zeigen eine gute Übereinstimmung des aus der ersten latenten Klassenanalyse abgeleiteten RMK-Algorithmus mit den latenten Klassenanalysen aus späteren Stichproben.

Schlussfolgerung:

Der RMK-Ansatz bietet für Leistungserbringer und Leistungsträger Nutzungsmöglichkeiten, die es erlauben, den Behandlungsbedarf von Rehabilitanden entsprechend dem ICF-Ansatz vorab zu schätzen und damit unter anderem Qualitätsvorgaben des Reha-Therapiestandards differenziert umzusetzen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Validation of the Patient Classification System Rehabilitee-Management-Categories (RMK) in Patients with Chronic Back Pain in Regular Medical Treatment


Abstract:


Background and objective:

The Rehabilitee-Management-Categories (RMK) have been developed by the Charite - University Medicine Berlin for 10 years. A content- and time-stable classification approach should support health care providers to offer therapy standards that are better adjusted to the needs of patients. At the same time, stability means for healthcare payers that the admission management to clinics with specialised services could be optimized.

Methods:

The stability of the RMK classification was tested with the help of latent class analysis (LCA) in independent samples. The data sets are taken from 3 different studies carried out from 2006 to 2011. Only patients with chronic back pain (M40-M54) who were in regular medical treatment provided by the German Pension Fund were included.

Results:

A statistically stable 4-class solution was found in all samples. Kappa-coefficients from 0.605 to 0.72 showed a good consistence of the RMK-algorithm from the first LCA with the respective latent class analyses.

Conclusion:

The RMK-approach offers possible uses for both healthcare providers and healthcare payers by assessing the need of treatments according to the ICF approach. Among other things, this approach can be used to fulfill the quality guideline in a differing way.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0437


Informationsstand: 22.11.2013

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