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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) zur Weiterentwicklung der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) vom 1.1.2011


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2016, 55. Jahrgang (Heft 2), Seite 130-132, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2016



Abstract:


Für die in der Rehabilitation vorherrschenden Gesundheitsstörungen wie z.?B. Erkrankungen der Bewegungsorgane, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, onkologische Erkrankungen und psychische Erkrankungen sind bewegungstherapeutische Interventionen zentrale Elemente der Therapie.

Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation ist es Ziel bewegungstherapeutischer Interventionen, die physische Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen oder zu verbessern (Körperfunktionen, -strukturen), zu körperlich aktiven Lebensstilen hinzuführen und zur Beibehaltung und Wiederaufnahme von Berufstätigkeit, Alltags- und sozialen Aktivitäten beizutragen (Aktivitäten, Partizipation).

Innerhalb der Rehabilitationskette können bewegungsbezogene Interventionen bereits während der ambulanten oder stationären Rehabilitation sowie weiterhin in der Nachsorge (z.?B. in den ambulanten Herzsportgruppen) zu direkten Selbstwirksamkeitserfahrungen und dem Aufbau von gesundheitsbezogener Handlungskompetenz (Empowerment) beitragen.

Um nachhaltige Wirkungen in Bezug auf einen bewegungsreicheren Lebensstil zu erzielen, müssen entsprechende Therapiebausteine mit spezifizierten Methoden, Inhalten und Durchführungshinweisen für den Aufbau von Bindung an körperliche Aktivität entwickelt und eingesetzt werden. Dabei sind indikationsspezifische und indikationsübergreifende Voraussetzungen der Funktionsfähigkeit zu berücksichtigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Rehabilitationssport und das Funktionstraining. Vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstands bedarf die 'Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining' der BAR aus Sicht der DGRW allerdings dringend einer Überarbeitung, und zwar insbesondere in Bezug auf die nachfolgend genannten Punkte. Auch an anderer Stelle wurde kürzlich auf Defizite bei der Formulierung der Rahmenempfehlung hingewiesen und es wurden Anpassungen angemahnt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0501


Informationsstand: 14.06.2016

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