Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)


Autor/in:

Muschalla, Beate; Bengel, Jürgen; Morfeld, Matthias [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2018, 57. Jahrgang (Heft 4), Seite 233-238, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2018



Abstract:


Psychische Erkrankungen gehen für die betroffenen Menschen häufig mit anhaltenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben einher. Daher spielt bei ihrer psychotherapeutischen Behandlung - unabhängig ob stationär oder ambulant - die Rehabilitations- bzw. Teilhabeorientierung im Sinne des SGB IX eine bedeutsame Rolle.

Teilhabeorientierte Behandlung hat zum Ziel, dass ein Patient oder eine Patientin auch mit einer chronischen Erkrankung in beruflichen und sozialen Lebensbezügen integriert sein soll. Behinderung im Sinne der krankheitsbedingten Beeinträchtigung in bestimmten Lebensbereichen soll überwunden werden. In der alltäglichen Psychotherapiepraxis sind teilhabe- und rehabilitationsorientierte Inhalte bei psychischen Erkrankungen seit jeher von großer Bedeutung.

Um in der Psychotherapie das Teilhabemodell nutzbar zu machen, ist eine verfahrensübergreifende Orientierung am biopsychosozialen Krankheitsverständnis sinnvoll, welches der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) zugrunde liegt. Kenntnisse über die Vielfalt medizinischer, beruflicher und sozialer Rehabilitationsmöglichkeiten im deutschen Sozialversicherungssystem sind notwendig, um eine teilhabeorientierte Psychotherapie bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen durchführen zu können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Towards a Rehabilitation- and Participation-Oriented Psychotherapy


Abstract:


Mental disorders come along with enduring impairment in daily life activities. Therefore psychotherapeutic actions in inpatient or outpatient settings require a life-span and participation-oriented treatment perspective.

Participation-oriented treatment aims at social and vocational integration in general life despite enduringly recurring or resting symptoms. According to the model of health problems offered by the International Classification of Functioning, Disability and Health, ICF, disability can be defined as context-dependent activity impairment due to illness.

Disability is not the persons illness itself, but depends on the interaction of health status and contextual conditions. This context-dependent impairment shall be overcome with the help of treatment. In psychotherapy, the perspective of participation over the life-span has always been of great importance. However, it has until now hardly been mentioned explicitly.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0532


Informationsstand: 13.11.2018

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