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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geschlechtsspezifische Prädiktoren der Inanspruchnahme kardiologischer Rehabilitation ausepidemiologischer Sicht


Autor/in:

Härtel, Ursula


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 1999, 38. Jahrgang (Heft 2), Seite 142-147, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

1999



Abstract:


Herz-Kreislauf-Krankheiten zählen bei Männern und Frauen zu den drei häufigsten Indikatoren für Frühberentung und Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen. Bei etwa einem Viertel der Frauen und einem Drittel der Männer in dieser Diagnosegruppe lautet die Indikation Herzinfarkt.

In der kardiologischen Rehabilitationsforschung werden geschlechtsspezifische Fragestellungen erst seit kurzer Zeit untersucht. Internationale epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass geschlechtsspezifische Unterschiede fast in jedem Stadium der koronaren Herzkrankheit existieren und daher mit Sicherheit auch für den quantitativen und qualitativen Rehabilitationsbedarf relevant sind.

Der Beitrag befasst sich aus der Sicht der Epidemiologie zunächst mit einigen gesundheitlichen Basisdaten zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der koronaren Herzkrankheit, welche für Art und Umfang der Rehabilitation von Bedeutung sein können und stellt anschließend einige aktuelle Forschungsergebnisse dar, die sich mit geschlechtsspezifischen Prädiktoren der Inanspruchnahme und Akzeptanz von Reha-Maßnahmen befasst haben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Epidemiological View of Sex Differences in the Use of Cardiological Rehabilitation Programmes


Abstract:


Among men and women, cardiovascular diseases are among the three main causes for early retirement and participation in rehabilitation programmes. Rehabilitation research has only recently taken notice of the potential effect of gender on the need and outcome of cardiac rehabilitation care. Findings from epidemiological studies suggest that sex differences exist at every stage of heart disease and therefore may also be important for the quality and quantity of gender specific rehabilitation needs.

Based on results from epidemiological studies, this article first describes some essential biomedical differences between men and women regarding coronary heart disease which should be taken into account when type and amount of rehabilitation programmes are discussed. Afterwards, some recent findings are presented which focus on gender specific aspects of the use and acceptance of rehabilitation procedures.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/2795


Informationsstand: 06.06.2000

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