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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitstätigkeit nach einer Rückenmarksläsion

Daten aus dem Ambulatorium einer paraplegiologischen Rehabilitationsklinik



Autor/in:

Hug, Kerstin; Hummel, Beate; Rinaldo, Carmen [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2020, 59. Jahrgang (Heft 2), Seite 87-94, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2020



Abstract:


Ziel:

Anhand von ambulanten Routinedaten und eines ICF-basierten Fragebogens wurden Einflussfaktoren auf die Arbeitstätigkeit nach einer Rückenmarksläsion überprüft.

Methodik:

Die retrospektive Auswertung basierte auf einer Stichprobe von 290 Patient*innen mit Querschnittlähmung, davon 43 % arbeitstätig. In bivariaten Analysen und multiplen Regressionsmodellen wurden 15 mögliche Einflussfaktoren evaluiert.

Ergebnisse:

Negative Zusammenhänge mit der Arbeitstätigkeit zeigten sich für die Faktoren 'Alter bei Rückenmarksläsion' (OR: 0,96, 95 % -KI: 0,93-0,99, p<0,002) und 'Probleme beim Zurücklegen von Entfernungen' (OR: 0,44, 95 % -KI: 0,25-0,79, p<0,006). Ein ähnlicher Trend bestand für 'Schwierigkeiten beim Einkaufen'.

Schlussfolgerungen:

Die Resultate weisen darauf hin, dass neben dem Alter bei Rückenmarksläsion auch Aspekte der Mobilität für die Arbeitstätigkeit von Personen mit Querschnittlähmungen entscheidend sind. Interventionen zur Verbesserung der Mobilität sollten daher in der Langzeitrehabilitation einen hohen Stellenwert einnehmen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Work after Spinal Cord Injury

Outpatient Data from a Rehabilitation Clinic for Paraplegiology

Abstract:


Aim:

This study investigated factors which influence work after a spinal cord lesion using routinely collected outpatient data including an ICF-based questionnaire.

Methods:

The retrospective analysis was based on a sample of 290 outpatients with chronic spinal cord lesions of whom 43 % reported to work. 15 factors possibly affecting occupational activity were evaluated by bivariate analyses and multivariable regression modelling.

Results:

Negative associations were identified between working activities and the factors 'age at time of spinal cord injury' (OR: 0.96, 95 % -KI: 0.93-0.99, p<0.002) and 'problems with covering distances' (OR: 0.44, 95 % -KI: 0.25-0.79, p<0.006). A similar tendency was observed for 'problems with shopping'.

Conclusions:

These findings indicate that age and aspects of mobility are important influencing factors for resumption of work after a spinal cord lesion. Therefore, mobility should be considered as an important target for interventions in long-term rehabilitation.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/9166


Informationsstand: 30.04.2020

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