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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Fit für den Beruf?

Überlegungen zu Leistungstests für Berufsgruppen mit hohen physischen Anforderungen



Autor/in:

Ohlendorf, Daniela; Klingelhöfer, D.; Groneberg, David Alexander [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2017, Band 67 (Heft 2), Seite 118-122, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

2017



Abstract:


Wegen des seit Jahren hohen Anteils von Muskel-Skelett-Erkrankungen bei den Arbeitsunfähigkeitszeiten und -ursachen verstärken sich Überlegungen der Arbeitgeber, bereits vor einer Einstellung für Tätigkeiten mit hohen physischen Anforderungen körperliche Leistungs- oder Fitnesstests einzuführen. Nicht wenige Arbeitsplatzanforderungen benötigen ein solches Mindestmaß an körperlicher Fitness, um schnell, effizient, ökonomisch und auch sicher arbeiten zu können. Zusätzliche erhofft man sich arbeitgeberseitig einen Rückgang der entsprechenden Fehlzeiten.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass neben einer feststellbaren körperlichen Leistung auch individuelle Verhaltensfaktoren wie Bewegungsmangel, Adipositas, kardiovaskuläre oder andere Erkrankungen bei einem Bewerber vorliegen können und dadurch die körperliche Leistungsfähigkeit (mit) beeinträchtigt ist. Die Notwendigkeit solcher Leistungstests als zusätzliches Auswahlkriterium bei Einstellungsuntersuchungen wird daher zwischen den Sozialpartnern intensiv diskutiert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Fit for the job?

Reflections on performance tests for occupational groups with high physical demands

Abstract:


Because of the high proportion of musculoskeletal causes of illnesses resulting in work disability periods over many years, employers are intensifying their considerations on the introduction of physical performance or fitness test for activities with high physical requirements prior to employment. Many workplace requirements necessitate such a minimum of physical fitness to be able to work quickly, efficiently, economically and safely. In addition, from the perspective of the employer it is hoped that this will result in a reduction in absenteeism.

It must also be taken into consideration that in addition to a determinable physical performance individual behaviorable factors, such as lack of physical activity, obesity, cardiovascular and other diseases could also be present in performance. The need of such performance tests as an additional selection criterion for recruitment studies is therefore under intensive discussions between the social partners.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0064/0081


Informationsstand: 05.05.2017

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