Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Gesundheitsförderung - Wirkungen erhöhter körperlicher Aktivität in der Prävention von Erkrankungen


Autor/in:

Sammito, S.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2018, Band 68 (Heft 6), Seite 357-365, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

2018



Abstract:


Nahezu jeder zweite Bundesbürger und jede zweite Bundesbürgerin treibt keinen Sport. Neben den klassisch bekannten Risikofaktoren ist auch die körperliche Nichtaktivität mit einem 1,9-fach erhöhtem Risiko für den Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert. Zunehmend werden daher im Rahmen von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) Bewegungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Betrieben angeboten.

Der präventivmedizinische Nutzen einer Steigerung der körperlichen Aktivität ist für zahlreiche Erkrankungen belegt. Der größte Nutzen gesteigerter körperlicher Aktivität findet sich beim Übergang von Bewegungsmangel zu moderatem Training. Neben positiven Effekten sind jedoch auch Kenntnisse über die Verletzungshäufigkeit zu berücksichtigen.

Hierbei zeigen besonders jüngere, sportlich aktivere Männer gegenüber Älteren und Frauen ein erhöhtes Risiko. Neu einsteigende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten im Rahmen der betriebsärztlichen Sprechstunde vor Aufnahme einer BGF-Maßnahme zumindest mittels eines standardisierten Screeninginstruments betreut werden. Bei Auffälligkeiten ist eine weiterführende Diagnostik wichtig.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Workplace health promotion - Effects of increased physical activity in prevention of diseases


Abstract:


Practically every second person in Germany does not undertake any sports acitivity. Besides the classical known risk factors, an inactive life style is also associated with a 1.9-fold increased risk of death due to cardiovascular diseases. Therefore, more and more health promoting activity offers at the workplace are being provided.

The preventive medical benefits of increased physical activity are documented for numerous diseases. The best benefits of increased physical activity can be observed in the transition from lack of activity to moderate training. However, besides the positive effects knowledge of the frequency of injuries must be kept in mind. Especially highly active, younger men have a higher risk for injuries than older people or women.

Employees who want to start with a new physical activity should be screened with a standardized questionnaire within the occupational medical consultation before undertaking a workplace health promotion activity. In cases of any conspicuous results, further medical diagnostics should be implemented.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0064/0094


Informationsstand: 09.01.2019

in Literatur blättern