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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schöner Wohnen: Wohnungssuche, Umbau und Einrichtungen


Autor/in:

Heiler, Hannes


Herausgeber/in:

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK)


Quelle:

Leben und Weg, 2008, 47. Jahrgang (Ausgabe 1), Seite 16-18, Krautheim/Jagst: Eigenverlag, ISSN: 0724-3820


Jahr:

2008



Abstract:


Der Autor gibt Tipps zur Wohnungssuche, Umbau und Einrichtung von barrierefreien Wohnungen. Zunächst stellt sich vielen die Frage der Finanzierung, denn für barrierefreie Wohnungen sind 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter nicht ungewöhnlich. Bei der Vermittlung von Wohnungen hilft das Wohnungsamt und die Beantragung von Wohngeld kann die Finanzierung erleichtern.

Eine Möglichkeit stellen Sozialwohnungen dar. Dieser Markt ist jedoch reglementiert, denn man benötigt zunächst einen Wohnberechtigungsschein für den das Einkommen geprüft wird und die benötigte Wohnungsgröße bestimmt wird. Rollstuhlfahrern wird in der Regel einige Quadratmeter mehr zugestanden. Bei der Vermittlung durch das Wohnungsamt ergibt sich oft das Problem, dass nur wenige barrierefreie Wohnungen zur Verfügung stehen und nicht alle als solche registriert sind. Bei anderen wiederum ist zwar der Zugang barrierefrei, das Bad oder die Küche allerdings klein und eng.

Gelegentlich bietet auch der freie Wohnungsmarkt barrierefreie Wohnungen, die jedoch deutlich teurer sind als Sozialwohnungen. Für diejenigen, die Wohngeld beziehen, stellt dies zwar kein Problem dar, aber wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, muss mit Problemen rechnen, da hier gesetzliche Obergrenzen für Wohnungsgröße und -preis gelten.

Bevor man sich ans Umbauen einer Wohnung macht, sollte man zunächst prüfen, welche Umbauten benötigt werden und ob es sich vor dem Hintergrund, dass Umbauarbeiten in der Regel teuer sind, nicht lohnt, eine andere Wohnung zu suchen. Die Kosten werden entweder von den Wohnungsbaugesellschaften oder der Pflegekasse übernommen. Was diese nicht finanzieren, kann vom Sozialamt finanziert werden, falls die Voraussetzungen dafür stimmen.

Für nahezu jeden Lebensbereich werden behindertengerechte Möbel angeboten. Von der Küche bis zum Sitzmöbel sollte bei den Einrichtungsgegenständen immer darauf geachtet werden, dass sie individuell den Bedürfnissen gerecht werden. Beraten lassen kann man sich von Mitarbeitern entsprechender Firmen, die darüber hinaus die Planung und Kalkulation übernehmen und für einen reibungslosen Aufbau sorgen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Leben & Weg - Magazin für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung
Homepage: https://www.bsk-ev.org/publikationen/leben-weg/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0065/6544


Informationsstand: 18.04.2008

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