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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Angst im Alltag: Inkontinenz - und was man dagegen tun kann


Autor/in:

Heiler, Hannes


Herausgeber/in:

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK)


Quelle:

Leben und Weg, 2010, 49. Jahrgang (Ausgabe 6), Seite 18-22, Krautheim/Jagst: Eigenverlag, ISSN: 0724-3820


Jahr:

2010



Abstract:


Inkontinenz ist in der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. In der Kindererziehung ist es bereits ein frühes Erziehungsziel, dass Kinder 'sauber' werden. Oft werden Menschen mit Inkontinenz für psychisch gestört gehalten und man geht davon aus, dass dies psychologische Ursachen haben muss.

Die Angst, die Blase unabsichtlich zu entleeren, bestimmt bei vielen Betroffenen den Alltag und sie begrenzt den Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände. Aus diesen Gründen führt Inkontinenz oftmals zu sozialer Isolation, Kranke scheuen oftmals sogar die Konsultation eines Arztes (Urologe, Gynäkologe).

Seit 2008 ist zu beobachten, dass mehrere Anbieter von Spezialprodukten ihre Marketing-Strategien umgestellt haben und auf eine Enttabuisierung des Themas hinarbeiten.

Der Autor stellt Mittel und Wege zum Umgang mit Inkontinenz vor, beschreibt Hilfsmittel und vor Allem den Umgang mit der Angst. Es wird deutlich, dass nur der offene Umgang, Akzeptanz und die Bereitschaft zum Dialog dabei helfen können, Unkenntnis, Angst und Unverständnis abzubauen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Inkontinenzhilfsmittel | REHADAT-Hilfsmittel




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Leben & Weg - Magazin für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung
Homepage: https://www.bsk-ev.org/publikationen/leben-weg/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0065/8546


Informationsstand: 27.01.2011

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