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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Förderschule - was dann?

Wege in Arbeit und Beruf



Autor/in:

Ziegler, Mechthild


Herausgeber/in:

LERNEN FÖRDERN - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.


Quelle:

Lernen fördern, 2007, 27. Jahrgang (Heft 2), Seite 4-6, Stuttgart: Eigenverlag, ISSN: 0720-8316


Jahr:

2007



Abstract:


Veranstaltungen zur beruflichen Eingliederung von Kindern mit Lernbehinderung in Förderschulen werden von deren Eltern gerne wahrgenommen. Durch frühzeitiges Informieren und übernehmen von Eigenverantwortung tragen die Eltern maßgeblich zum beruflichen Werdegang ihres Kindes bei.

Förder- und Hauptschulen verfügen über Konzepte zur Berufsorientierung. Diese setzen an den Fähigkeiten der Schüler an und vielen Schulen arbeiten bereits mit Schülerfirmen und praktischen Tagen zur Erkennung der Fähigkeiten der Schüler.

Auch die Praktika tragen zur beruflichen Orientierung bei. Die Eltern können ebenfalls zur Selbstständigkeit ihrer Kinder beitragen, indem sie ihnen kleine Aufgaben übergeben und in Entscheidungen mit einbeziehen. Da Schüler ihren Praktikums- oder Ausbildungsplatz oft in ihrem Umfeld finden, ist es wichtig, dass die Eltern diesbezüglich die Augen offen halten.

Zur Erfüllung der Schulpflicht ist in fast allen Bundesländern ein Berufsvorbereitungsjahr vorgeschrieben und die Bundesagentur für Arbeit besteht darauf, dass die Schulpflicht erfüllt ist, bevor sie eine Berufsvorbereitende Maßnahme bewilligt. Ausnahmen bilden Jugendliche, die aufgrund ihres Förderbedarfs nicht in eine Berufsschule gehen sollten. berufsvorbereitende Maßnahmen werden vom REHA-Berufsberater der Agentur für Arbeit nach einer psychologischen Untersuchung bewilligt.

In diesen Maßnahmen werden die Jugendlichen nach einem individuellen Plan auf Arbeit und Beruf vorbereitet. Es wird überwiegend praktisch gearbeitet, ein Arbeitstag umfasst etwa acht Stunden und findet in einem Betrieb oder in den eigenen Werkstätten der Einrichtung statt.

Die Berufsausbildung kann in einem Betrieb erfolgen. Zur Unterstützung können ausbildungsbegleitende Hilfen bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Ausbildungen können auch in Berufsbildungswerken und bei weiteren REHA-Trägern erfolgen.

Normalerweise begleiten Eltern ihre Kinder und informieren sich selbst in allen Bereichen. Ist ihnen dies allerdings nicht möglich, müssen andere Erwachsene, Paten oder Lotsen Aufgaben für die Jugendlichen übernehmen. Oftmals ist der erste Partner eines Kindes der Förderschullehrer.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


LERNEN FÖRDERN
Homepage: https://lernen-foerdern.de/publikationen/zeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0077/6206


Informationsstand: 01.08.2007

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