Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein interdisziplinäres Therapiekonzept zur Behandlung kognitiver Störungen bei Multipler Sklerose

Teil 2



Autor/in:

Müller, Katrin; Schwarz, Michael


Herausgeber/in:

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)


Quelle:

Ergotherapie und Rehabilitation, 2011, 50. Jahrgang (Heft 1), Seite 12, Idstein: Schulz-Kirchner, ISSN: 0942-8623


Jahr:

2011



Abstract:


Fragestellung:

Untersuchung des Nutzens eines interdisziplinären Diagnose- und Therapiekonzepts (Neuropsychologie, Ergotherapie) zur Behandlung kognitiver Defizite bei schubförmiger Multipler Sklerose.

Methode:

Einzelfallanalytischer Versuchsplan (Multiples-Interventions-Design), bei dem verschiedene abhängige Variablen zeitversetzt beeinflusst werden. Das ermittelte Ausgangsniveau war Bezugspunkt für die Datenverläufe in vier Therapiephasen, in denen jeweils ein spezifischer Schwerpunkt trainiert wurde. Nach jeder Therapiephase erfolgte eine neuropsychologische Kontrolluntersuchung zur Prüfung aktueller Effekte sowie von Langzeiteffekten. Über die gesamte Ergotherapie hinweg wurden wöchentlich die Aufmerksamkeitsleistungen erfasst. Um Übertragungseffekte zu erkennen, kamen am Ende der Therapie einmalig neuropsychologische Testverfahren zur Anwendung, die ein identisches Funktionsspektrum erfassten.

Ergebnisse:

Es gelang in relativ kurzer Zeit, Defizite in den Aufmerksamkeitsleistungen, räumlich konstruktiven Funktionen und Exekutivfunktionen zu steigern und sogar auf ein intaktes beziehungsweise überdurchschnittliches Niveau zu heben. Kognitives Training kann in der Ergotherapie einen signifikanten Beitrag zur Behandlung mentaler Störungen leisten.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Treatment of Cognitive Disorders in Multiple Sclerosis

Part 2

Abstract:


Question:

To study the efficacy of interdisciplinary diagnosis and therapy concepts (neuro-psychology, occupational therapy) in the treatment of cognitive deficits in episodic multiple sclerosis.

Method:

Multiple intervention design in which a variety of dependent variables are individually altered. The established starting level was the reference point for the course of the data in four therapy phases in each of which a specific element was worked on. After each therapy phase a neuro-psychological examination was carried out to test the immediate and long-term effects. During the entire occupational therapy phase concentration performance was recorded on a weekly basis. In order to register transfer effects, a one-off neuro-psychological test procedure that involved an identical function spectrum was applied at the end of the therapy,

Results:

In a relatively brief time it was possible to improve concentration performance, spatial constructive functions and executive functions and to even raise them to an above average level. Cognitive training in an occupational therapy context can contribute significantly to the treatment of mental disorders.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Teil 1 des Artikels | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Ergotherapie und Rehabilitation
Homepage: https://www.skvdirect.de/ergotherapie-und-rehabilitation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0082/856602


Informationsstand: 17.02.2011

in Literatur blättern