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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Angst und Angststörungen - Differenzialdiagnose, Ursachen und Empfehlungen für die Begutachtung

Teil 1



Autor/in:

Licha, Christina; Stevens, Andreas


Herausgeber/in:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV); Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)


Quelle:

Versicherungsmedizin, 2012, 64. Jahrgang (Heft 2), Seite 60-65, Karlsruhe: Verlag Versicherungswirtschaft, ISSN: 0933-4548


Jahr:

2012



Abstract:


Psychische Störungen, darunter auch die Angststörungen, gewinnen in der Begutachtung für sämtliche Rechtsgebiete zunehmend an Bedeutung. Angststörungen sind in der Bevölkerung häufig, jedoch schwierig zu begutachten, da ihre Symptome in der Begutachtungssituation zumeist nicht beobachtet werden können.

Die funktionsmindernden Auswirkungen von Angststörungen sind ebenfalls kaum befundlich bei der Begutachtung zu sichern. Dass Angststörungen überhaupt zur Begutachtung gelangen, überrascht angesichts der guten Behandlungsprognose.

Diese Arbeit will die mit dem Begriff 'Angst' verbundenen, recht heterogenen Konzepte erläutern, die Abgrenzung der 'Angst' gegenüber der Angststörung als psychische Krankheit erklären sowie den Kenntnisstand über die Ursachen von Angststörungen darlegen. In Hinblick auf die Begutachtung werden Empfehlungen für das diagnostische Vorgehen und für die Behandlung abgegeben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Anxiety and anxiety disorders - Differential diagnosis, etiology and medico-legal assessment


Abstract:


Psychiatric disorders including anxiety disorders, are becoming more and more important in medico-legal assessment. Anxiety disorders are frequent in the general population. However, they may not be reliably diagnosed even by psychatric experts because the disorders´ symptoms may fail to manifest themselves during the examination. Functional impairments related to anxiety disorders are similarly problematic to assess. Finally, given the existence of effective therapies, it is hard to explain why patients with anxiety disorders have to be assessed at all.

This report discusses the various and quite heterogeneous concepts associated with the word 'anxiety'. Anxiety disorder as a disease is differentiated from anxiety as a physiological emotion. Evidence concerning the etiology of anxiety disorders is compiled and strategies for medico-legal assessment, including the efficacy of therapies, are presented.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Teil 2 des Beitrags




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Versicherungsmedizin
Homepage: https://www.vvw.de/index.php?parent=260&idcat=266&namesub=Ze...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0083/0043x01


Informationsstand: 22.06.2012

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