Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zur Minderung der Erwerbsfähigkeit in der Unfallversicherung

Vergleichbare Rechtslage im Sozialen Entschädigungsrecht



Autor/in:

Dahm, Dirk


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 2016, 26. Jahrgang (Heft 12), Seite 798-802, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401


Jahr:

2016



Abstract:


Der Rentenanspruch in der gesetzlichen Unfallversicherung setzt voraus, dass bei dem Versicherten ein Versicherungsfall (§ 7 SGB VII) eingetreten ist, der eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) verursacht hat. Schlüsselvorschrift für die MdE ist § 56 SGB VII, wonach sich die MdE nach dem Umfang der sich aus der Beeinträchtigung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens ergebenden verminderten Arbeitsmöglichkeiten auf dem gesamten Gebiet des Erwerbslebens bemisst. Bei jugendlichen Versicherten wird die MdE nach den Auswirkungen bemessen, die sich bei Erwachsenen mit gleichem Gesundheitsschaden ergeben würde.

Bei der Bemessung der MdE werden Nachteile berücksichtigt, die die Versicherten dadurch erleiden, dass sie bestimmte von ihnen erworbene besondere berufliche Kenntnisse und Erfahrungen infolge des Versicherungsfalls nicht mehr oder nur noch in vermindertem Umfang nutzen können. Dies aber nur insoweit, wie solche Nachteile nicht durch sonstige Fähigkeiten, deren Nutzung ihnen zugemutet werden kann, ausgeglichen werden. Mit den nachfolgenden Ausführungen soll - zugleich auch unter Berücksichtigung des verwandten Sozialen Entschädigungsrechts - die MdE in der gesetzlichen Unfallversicherung im Einzelnen angesprochen werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0102/0180


Informationsstand: 10.03.2017

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