Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die besondere berufliche Betroffenheit in der DGUV

Die Höhe der MdE ist abhängig vom Einzelfall



Autor/in:

Dahm, Dirk


Herausgeber/in:

Sozialverband VdK Deutschland e.V.


Quelle:

Sozialrecht und Praxis, 2017, 27. Jahrgang (Heft 2), Seite 124-126, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0939-401


Jahr:

2017



Abstract:


Der Autor erörtert, was bei der Bewertung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) unberücksichtigt bleibt. Das ist in der Regel zum einen die im Zeitpunkt des Versicherungsfalls verrichtete Tätigkeit und zum anderen der gegebenenfalls davon abweichende erlernte Beruf. Der Autor führt unter anderem folgendes Beispiel aus der Rechtsprechung an: Bei Versicherten, die ihren Beruf als Lizenzfußballspieler wegen eines Arbeitsunfalls nicht mehr ausüben können, kommt eine Erhöhung der MdE nach § 581 Abs. 2 RVO in der Regel nicht in Betracht. Diese Aussage hat das BSG in seiner Entscheidung vom 27.06.2006, Az. B 2 U 154/99 R, getroffen

Es werden jedoch nach § 56 Abs. 2 Satz 3 SGB VII Nachteile berücksichtigt, die der Verletzte dadurch erleidet, dass er bestimmte, von ihm erworbene berufliche Erkenntnisse und Erfahrungen infolge des Versicherungsfalles nicht mehr oder nur noch in vermindertem Umfang nutzen kann, soweit solche Nachteile nicht durch sonstige Fähigkeiten, deren Nutzung ihm zugemutet werden kann, ausgeglichen werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Urteil mit Aktenzeichen B 2 U 14/99 R Arbeitsunfall - Höherbewertung der MdE - besondere berufliche Betroffenheit - Berufsfußballspieler




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialrecht + Praxis - Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter
Homepage: https://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/6320/sozialrecht...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0102/0183


Informationsstand: 12.04.2017

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