Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerbehinderte: Jeder zwölfte Einwohner in Westdeutschland ist schwerbehindert


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)


Quelle:

Sozialpolitische Umschau, 1993, Nummer 101, Bonn: Eigenverlag


Jahr:

1993



Abstract:


In den alten Bundesländern lebten Ende 1991 über 5 Millionen Schwerbehinderte, d.h. jeder zwölfte Einwohner war schwerbehindert. Behinderung definiert das Schwerbehindertengesetz als Auswirkung einer nicht nur vorübergehenden Funktionsbeeinträchtigung, die auf einem regelwidrigen körperlichen, geistigen oder seelischen Zustand beruht.

Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Behinderungsgrad von über 50 Prozent zuerkannt wurde. In 83 Prozent der Fälle wurde die Schwerbehinderung durch eine Krankheit verursacht. Weitere 5 Prozent der Schwerbehinderten hatten dauerhafte Schäden in Krieg, Wehr- oder Zivildienst erlitten. Häufigste Art der Behinderung ist die Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe oder Organsysteme (zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems). 1,8 Millionen Schwerbehinderte waren hiervon betroffen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Sozialpolitische Umschau
Presse- und Informationsdienst der Bundesregierung
Erschienen von Dezember 1953 bis März 2001

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Referenznummer:

R/ZS0107/720


Informationsstand: 11.05.1993

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