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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Dysarthrie als Begleitstörung von Aphasien


Autor/in:

Runge, Volker


Herausgeber/in:

hw-studio weber


Quelle:

Not, 2004, 13. Jahrgang (Heft 3), Seite 60-61, Leimersheim: hw-studio weber, ISSN: 1616-2234


Jahr:

2004



Abstract:


Der Artikel beschäftigt sich mit dem Auftreten von Dysarthrie als Begleitstörung von Aphasie. Aphasie ist der plötzliche Sprachverlust zum Beispiel nach einem Hirnschlag, einer Hirnblutung, einem Unfall oder durch einen Tumor. Das Sprachvermögen kommt nicht zwangsläufig vollständig abhanden, der Schweregrad der Sprachstörung kann sehr unterschiedlich sein. Er reicht von Unsicherheiten beim Finden von Wörtern bis hin zur völligen Unfähigkeit, Sprache zu verstehen, zu lesen und/ oder zu schreiben.

Kennzeichen der Dysarthrie ist insbesondere eine Artikulationsstörung, bei der die Sprachlaute verwaschen ausgesprochen werden. Im Gegensatz zur Aphasie bleibt bei einer reinen Dysarthrie die schriftliche Äußerungsfähigkeit intakt. Auch Paraphrasie und Syntax sind hier nicht gestört.

Dargestellt werden die einzelnen Sprechkomponenten Atmung, Stimmgebung und Lauterzeugung und ihr Wechselspiel. Die Konsequenzen aus der durch Störungen im Gehirn geschädigten Steuerung der Sprechmotorik werden aufgezeigt. Indem sie Menschen sprachlos macht, schränkt sie ihre Kommunikation bis hin zur Isolation ein. Hieraus wird die große Bedeutung der Therapie hirngeschädigter Patienten mit Dysarthrien ersichtlich.

Therapieziel ist es dabei immer, die normalen Sprechbewegungen möglichst wieder zu lernen und gestörte Bewegungsmuster zu korrigieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin NOT
Homepage: http://not-online.de/

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Referenznummer:

R/ZS0113/4008


Informationsstand: 11.06.2004

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