Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Telefonieren für Jedermann - ein Praxistest


Autor/in:

Köhn, Katja


Herausgeber/in:

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)


Quelle:

Die Gegenwart, 2015, 69. Jahrgang (Heft 12), Seite 30-32, Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2015



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Abstract:


Nach einem Sehverlust werde das Eintippen einer Nummer ohne optische Kontrolle zum Ratespiel und das Telefonbuch lässt sich auf einmal nicht mehr nutzen, weil man das Display nicht entziffern könne. In der Folge vermeiden manche blinde und sehbehinderte Menschen Telefonate völlig oder greifen nur noch mit Hilfe Angehöriger zum Hörer.

Um wieder selbstständig telefonieren zu können, gäbe es verschiedene Möglichkeiten. Für sehbehinderte Menschen genüge es manchmal schon, sich ein Telefon mit größeren Tasten, einer Beschriftung und einem kontrastreich gestalteten Display anzuschaffen. Bei verschiedenen Hilfsmittelanbietern und auch im allgemeinen Handel gibt es zahlreiche Modelle, die in Frage kommen, sowohl schnurgebunden als auch schnurlos. Empfehlenswert sei es, beim Kauf auf die Displayfarbe zu achten, da manche Displays mit schwarzer Schrift auf dunklem Hintergrund wenig Kontrast bieten.

Die Autorin präsentiert verschiedene Geräte, die das eigenständige Telefonieren wieder möglich machen: Erwähnenswert sei das Modell Doro PhoneEasy110. Das Schnurlostelefon biete neben einem kontrastreichen Display noch eine weitere Hilfe: Die eingegebenen Ziffern werden angesagt. Zusätzlich verfügt es, wie viele schnurlose Telefone, über Direktwahltasten. Weiterhin wird das DBP400 vorgestellt, das ein schnurgebundenes Großtastentelefon ist, welches vollständig sprachunterstützt ist und umfassende Telefonfunktion bietet. Zudem erlaube das große Display sehbehinderten Nutzern, die Eingabe zu kontrollieren und die Anzeigen im Menü zu lesen.

Wer sich kein neues Telefon zulegen möchte, für den sei die Sprachwahlbox Vocally Infinity 3 eine Alternative. Mit der Sprachwahlbox werde jeder Festnetzapparat zu einem sprachgesteuerten Telefon. Problemlos lasse sich das kleine Gerät einrichten und das Telefonbuch programmieren. Dazu wird die Nummer über die Telefontastatur eingegeben und der dazugehörige Name aufgesprochen. Wer jedoch Wert darauf lege, alle Funktionen eines Telefons nutzen zu können, kann statt auf ein herkömmliches Festnetztelefon auf ein Mobiltelefon oder Smartphone zurückgreifen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Produkte: Telefonhilfen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Verbandszeitschrift Sichtweisen (vormals: 'Die Gegenwart')
Homepage: https://www.dbsv.org/verbandszeitschrift-sichtweisen.html

Sichtweisen erscheint in verschiedenen Formaten: als sehbehindertengerechte Schwarzschrift-Ausgabe, in Punktschrift zum Lesen mit den Fingern oder zum Hören auf der DAISY-CD 'DBSV-Inform', die zusätzlich die Hörzeitschriften der DBSV-Landesvereine enthält.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0114/0053


Informationsstand: 30.12.2015

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