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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Werkstatt für Menschen mit erworbener Hirnschädigung


Autor/in:

Hansen, Truels


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2006, 22. Jahrgang (Heft 3), Seite 30-31, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2006



Abstract:


Der Artikel stellt die Konzeption der Husumer Werkstätten und ihre Förderbereiche vor.

Seit dem 1. April 2005 bieten die Husumer Werkstätten eine Werkstatt für Menschen mit erworbener Hirnschädigung an. Von den 24 dort angebotenen Plätzen werden derzeit 17 in Anspruch genommen. Die dort aufgenommenen Personen erhalten Leistungen zu persönlichkeitsfördernden und berufsbildenden Maßnahmen.

Für jeden Rehabilitanden wird ein individueller Förderplan erstellt. Als wichtige Förderbereiche gelten die Schulung der Perzeption, der Kognition, der Motorik, der Umgang mit der Erkrankung, die Persönlichkeitsentwicklung, der psychosoziale Bereich und der Selbsthilfebereich.

Die berufliche Bildung ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Werkstatt aufgegriffen wird. Um Fertigkeiten zu schulen, die für eine Erwerbstätigkeit wichtig sind, wird zunächst eine Fähigkeitsanalyse durchgeführt. Ziel ist es, durch die Hirnschädigung entstandene Fähigkeitsstörungen durch den Einsatz von Hilfsmitteln oder entsprechende Gestaltung des Arbeitsplatzes beziehungsweise der Werkstatt zu kompensieren. Mit Hilfe von professioneller Unterstützung durch den Neuropsychologen vor Ort sollen vor allem die vor der Hirnschädigung erworbenen berufspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten berücksichtigt werden. Diese sollen von Neuem gefördert werden und darüber hinaus Strategien entwickelt werden, mit Leistungsdefiziten umzugehen.

Die Anknüpfung an frühere berufspraktische Fähigkeiten und deren Förderung gehört zu den Besonderheiten der im Artikel vorgestellten Werkstatt. Der zur Umsetzung benötigte Betreuungsbedarf ist sehr hoch und wird durch qualifiziertes Personal gedeckt und zusätzlich durch neuropschologische Begleitung unterstützt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0117/0036


Informationsstand: 20.07.2006

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