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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Sozial ungleiche Erkrankungsrisiken durch berufliche Gratifikationskrisen


Autor/in:

Siegrist, Johannes


Herausgeber/in:

Bayerischer, Berliner, Norddeutscher, Nordrhein-Westfälischer und Sächsischer Forschungsverbund Public Health; Deutsche Koordinierungsstelle für Gesundheitswissenschaften


Quelle:

Public Health Forum, 2001, Volume 9 (Issue 33), Seite 17-18, München: Urban & Fischer, ISSN: 0944-5587


Jahr:

2001



Abstract:


In allen bisher untersuchten nor, west-, zentral- und osteuropäischen Ländern, in den USA, in Kanada und in Japan lässt sich ein Gefälle der Lebenserwartung von der höchsten zur niedrigsten Sozialschicht erkennen. Die Kluft zwischen den beiden Extremen beträgt, je nach Land, Alters- und Geschlechtsgruppe, zwischen drei und zehn Jahren. Dieser soziale Gradient lässt sich für die meisten Altersphasen nachweisen.

Allerdings ist er im Kindesalter und im mittleren Erwachsenenalter am stärksten ausgeprägt, während er sich in der Adoleszenz und im hohen Erwachsenenalter abschwächt. Bei Männern ist der Trend stärker als bei Frauen nachweisbar, vor allem dort, wo die weitverbreiteten chronisch-degenerativen Erkrankungen das Todesursachenspektrum bestimmen.

Es wird dargestellt, inwiefern die Forschung inzwischen neue Erkenntnisse hinsichtlich des Zustandekommens dieses sozialen Gradienten und seiner Veränderungen über die Zeit zu Tage gebracht hat, und welchen Faktoren neben dem Zugang und der Qualität der medizinischen Versorgung hier eine wesentlichere Bedeutung zukommt. Einer dieser Faktoren ist das sogenannte Modell beruflicher Gratifikationskrisen, auf das in dem Artikel vorrangig eingegangen wird.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Public Health Forum
Homepage: https://www.degruyter.com/view/j/pubhef

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0121/0016


Informationsstand: 18.03.2002

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