Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliche Zukunftsplanung

Mehr Lebensqualität ist das Ziel



Autor/in:

Emrich, Carolin; Gromann, Petra; Niehoff, Ulrich


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Geistige Behinderung, 2006, 45. Jahrgang (Heft 3), Seite 188-199, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0173-9573


Jahr:

2006



Abstract:


Die Autoren stellen ein Instrument zur Persönlichen Zukunftsplanung vor, das im Frühjahr 2006 im Lebenshilfe-Verlag erschienen ist. Persönliche Zukunftsplanung stellt einen Ansatz dar, um den vielzitierten Paradigmenwechsel im Zusammenleben mit behinderten Menschen zu realisieren. Anders als in der traditionellen Förderplanung ist Persönlich Zukunftsplanung nicht defizitorientiert in dem Sinne, dass in den verschiedene Lebensbereichen einer Person nach Problemen gesucht würde, die durch therapeutische oder pädagogische Interventionen ausgeglichen würden.

Persönliche Zukunftsplanung setzt bei der persönlichen Stärke einer Person an (Empowerment) und zielt auf Lebensqualität. Wenn die planende Person Wünsche artikuliert, was sie lernen möchte, so erhalten Unterstützungspersonen und professionelle Begleiter quasi einen Auftrag und werden aufgrund dessen tätig. In dem Artikel werden einführend das Vorgehen bei der Persönlichen Zukunftsplanung beschrieben und häufig gestellte Fragen beantwortet.

[Kurzfassung]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Individual Future Planning: The Goal: A Higher Quality of Life!


Abstract:


The article introduces an instrument of individual future planning, which has also been published by Lebenshilfe in spring 2006. Individual future planning is an approach to realise the often cited paradigm shift in living together with disabled people. In contrast to the traditional support programmes individual future planning is not deficit-oriented in the sense of looking for a person's problems which might be solved by therapeutic and educational interventions.

Individual future planning is based on the person's strengths (empowerment) and focuses on the quality of life. If the person concerned articulates what he or she wishes to learn, the supporters or professional assistants virtually receive an order on the basis of which they begin to act. The article describes the procedures of individual future planning and answers repeatedly asked questions.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Geistige Behinderung - heute Teilhabe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0122/0051


Informationsstand: 20.07.2006

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