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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bewegung und Wahrnehmung aus der Sicht von Rollstuhlbenutzern


Autor/in:

Lückhoff, F.


Herausgeber/in:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT)


Quelle:

Orthopädie-Technik, 2005, 56. Jahrgang (Heft 7), Seite 486-487, Dortmund: Orthopädie-Technik, ISSN: 0340-5591


Jahr:

2005



Abstract:


Mit seinem Artikel möchte der Autor einen Paradigmenwechsel in der Auseinandersetzung mit dem Thema Rollstuhl und dessen Bedeutung für den Betroffenen befördern.

Er kritisiert, dass die in der Pflege verwendeten Rollstühle oft die Immobilisierung und Abhängigkeit der Patienten verstärkten, da sie einerseits für langes Sitzen ungeeignet sind und andererseits Restfunktionen des Rollstuhlnutzers nicht fördern.

Rollstühle in der Pflege sollten stattdessen so konzipiert sein, dass sie die funktionelle Bewegungsphysiologie des Menschen unterstützen.

Der Autor wendet sich dabei an Hersteller. Händler und professionelle Hilfsmittelanwender (zum Beispiel Krankenschwestern/-pfleger) und plädiert für die Herstellung und Nutzung von Rollstühlen, die modular aufgebaut sind und ständig individuell angepasst werden können.

Wichtig sind seiner Ansicht nach auch regelmäßige Schulungen der Techniker, des Pflegepersonals sowie der Angehörigen im bewegungsfördernden Umgang mit den Betroffenen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Motion and Perception from the Point of View of Wheel Chair Users


Abstract:


With his article the author wants to promote a paradigm shift in the discussion of the wheelchair and its significance for the person affected. He criticizes that the wheelchairs used in care often reinforce the Immobilization and dependence of the patients on others, as on the one hand they are unsuitable for long sitting and, on the other hand, do not stimulate rest functions of the wheelchair user. Instead of this, wheelchairs used in care should be constructed in a way to support the functional physiology of human motion.

The author turns to producers and retailers of wheelchairs as well as to persons who apply aids professionally (like i.e. nurses) and speaks in favour of a production and use of wheelchairs which are constructed in modules and can always be adapted to the individual situation. He also considers it important for the technicians, nursing persons as well as for the family to have regular training in handling the person affected in a way to promote movement.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Rollstühle | REHADAT-Hilfsmittel




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orthopädie-Technik
Homepage: https://verlag-ot.de/fachzeitschrift/kurzportrait/index_ger....

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Referenznummer:

R/ZS0134/0048


Informationsstand: 05.08.2005

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