Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Bericht der Bundesregierung über die Wirkungen der Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung behinderter Menschen (§ 160 Abs. 2 SGB IX)


Autor/in:

Lachwitz, Klaus


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Rechtsdienst der Lebenshilfe, 2007, Nummer 2, Seite 3-6, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0944-5579


Jahr:

2007



Link(s):


Ganzen Text lesen (PDF | 36 KB)


Abstract:


Die Bundesregierung ist gemäß § 160 Absatz 2 SGB IX dazu verpflichtet, den gesetzgebenden Körperschaften des Bundes bis zum 30.06. 2007 einen Bericht über die Wirkungen der Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung behinderter Menschen und zur betrieblichen Prävention vorzulegen. Klaus Lachwitz stellt in dem Artikel die Ergebnisse dieses Berichts dar.

In dem Bericht bewertet werden Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe, Eingliederungszuschüsse, Aufgaben der Integrationsämter, Integrationsprojekte, Integrationsfachdienste, Werkstätten für behinderte Menschen, Schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt und die Programme Jobs ohne Barrieren und Job 4000.

Der Autor fasst zusammen, dass die Programme den wesentlichen inhaltlichen Teil der Aussagen bilden, mit denen der Bericht die Politik der Bundesregierung für behinderte Menschen darstellt. In diesem Teil des Berichts wird darauf verwiesen, dass mit dem Modell Job 4000 mindestens 500 betriebliche Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche geschaffen werden sollen. Weiterhin geht der Bericht auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Stärkung der Rechte behinderter Menschen ein. Nicht unterbreitet werden gesetzgeberische Vorschläge zur Verbesserung der Beschäftigungssituation behinderter Menschen.

Dies, so der Autor, verwundere, da in der Koalitionsvereinbarung konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs von Werkstätten für behinderte Menschen auf den freien Arbeitsmarkt angekündigt worden sind. Außerdem wird in Fachkreisen diskutiert, wie es gelingen kann, die Durchlässigkeit zwischen Leistungen der Eingliederungshilfe und Arbeitsförderungsleistungen zu erhöhen, um den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu flexibilisieren und um das Persönliche Budget auch im Arbeitsleben nutzen zu können.

Insgesamt beschönige der Bericht die Situation behinderter Menschen im Arbeitsleben. So lasse er unerwähnt, dass die Absenkung der Beschäftigungsquote von sechs Prozent auf fünf Prozent arbeitsmarktpolitisch keine Wende gebracht hat. Positiv zu beurteilen seien die Programme Jobs ohne Barrieren und Job 4000.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 160 SGB IX a. F. Überprüfungsregelung | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Rechtsdienst der Lebenshilfe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/rechtsd...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0137/6233


Informationsstand: 18.09.2007

in Literatur blättern