Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schreibtraining bei Patienten mit cerebralen Läsionen


Autor/in:

Schreiber, Pia; Mai, Norbert


Herausgeber/in:

Borgmann, Dieter


Quelle:

praxis ergotherapie, 1988, 1. Jahrgang (Heft 4), Seite 180-186, Dortmund: verlag modernes lernen, ISSN: 0932-9692


Jahr:

1988



Abstract:


Der Autor befasst sich mit Schreibübungen, die bis heute Patienten mit cerebralen Läsionen als Therapie zur Heilung der Fingerbeweglichkeit angeboten werden.

Er kritisiert dabei zunächst, dass die Therapien zur Fingerbeweglichkeit bei erwachsenen Patienten nach einer Schädigung des ZNS nur wenig erforscht wurden und dass die heute vorzufindende Therapieform Schreibtraining zur Verbesserung der Fingerbeweglichkeit und Motorik von der Schrift her immer noch an der Schulschrift orientiert ist und dadurch die Schrift in ihrer Individualität beschränkt wird, weil die Finger nicht mehr so angespannt den Stift ergreifen.

Die Entspanntheit der Finger führt gleichzeitig zur Geschwindigkeitserhöhung beim Schreiben, wogegen die Schulschrift zur Verlangsamung der Geschwindigkeit führt, da die Finger angespannt sind und dadurch viel mehr belastet sind, was dann Pausen während des Schreibens unumgänglich macht. Die Unterschiede zwischen Schulschrift und Druckschrift werden anhand von verschiedenen Abbildungen veranschaulicht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


praxis ergotherapie - Fachzeitschrift für Ergotherapie
Homepage: https://www.verlag-modernes-lernen.de/zeitschriften/praxis-e...

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Referenznummer:

R/ZS0139


Informationsstand: 26.05.1993

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