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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Präventive und therapeutische Konsequenzen für PC-Arbeitsplätze


Autor/in:

Laube, Wolfgang


Herausgeber/in:

Borgmann, Dieter


Quelle:

praxis ergotherapie, 2014, 27. Jahrgang (Heft 3), Seite 154-159, Dortmund: verlag modernes lernen, ISSN: 0932-9692


Jahr:

2014



Abstract:


PC-Arbeitsplätze zeichnen sich durch ergonomische Monotonie und chronische physische Inaktivität aus. Werden Monotonie und arbeitsbedingte physische Inaktivität nicht ausgeglichen, entwickeln sich Beschwerden im cervikothorakalen und/oder lumbosacralen Bereich. Entsprechend wurde der Frage nach dem Stand der sensomotorischen Koordinationsfähigkeit des Körperstamms, den Kraftfähigkeiten der Körperstammmuskulatur und der aeroben Ausdauer nachgegangen.

Bei 15 weiblichen Personen (46,8 plus/minus 8,2 Jahre) wurden die Ausdauerleistungsfähigkeit anhand der fixen aeroben und anaeroben Schwellen, die Kraft der Körperstammmuskulatur mittels isometrischer Kontraktionen nach ventral, dorsal, bei Seitneigung und Rotation und die Bewegungsgüte mittels des isometrischen Nachvollziehens einer sinusförmigen Belastungsvorgabe mit einem Krafteinsatz von maximal 30 Prozent des isometrischen Maximalwertes ermittelt.

Die aerobe Schwelle lag bei 66 Prozent der Frauen deutlich unter 1 W/kg KM und die maximale relative Sauerstoffaufnahme bei 29,8 plus/minus 4,6 Milliliter/Kilogramm/Minute. Die mittleren absoluten Kraftwerte der Bauch- und Rückenmuskulatur sowie bei der Seitneigung liegen jeweils im Referenzbereich. Die Kraft der Rotation des Rumpfes ist reduziert. Die Bewegungsgüte ist in allen Bewegungsrichtungen stark defizitär.

Die stark reduzierte Ermüdungsresistenz und damit auch die Erholungs- und Kompensationsfähigkeit gemeinsam mit den Defiziten in der sensomotorischen Koordination der Bewegungsregulation des Körperstamms sind Risikofaktoren für die Entwicklung von Funktions- und Strukturstörungen der Wirbelsäule. Notwendig ist ein präventives und therapeutisches Programm, welches ergo- und physiotherapeutische Schwerpunkte hat und durch eine systematische Konditionierung besonders der oberen Körperregionen wie des gesamten Organismus ergänzt werden muss.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


praxis ergotherapie - Fachzeitschrift für Ergotherapie
Homepage: https://www.verlag-modernes-lernen.de/zeitschriften/praxis-e...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0139/0023


Informationsstand: 25.08.2014

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