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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Qualifizierungsmaßnahmen als Instrumente der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt

Arbeitsweisen, Kooperationen und Netzwerke im Vergleich zweier Einrichtungen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt



Autor/in:

Hass-Tjaden, Jörg; Bohlen, Lina; Bürgel, Karin


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

impulse, 2002, Nummer 21 (Ausgabe Januar), Seite 14-16, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2002



Link(s):


Link zur Downloadmöglichkeit bei der BAG UB (HTML)


Abstract:


Das Institut für Erwachsenenbildung führt seit Anfang der 90er Jahre in Aurich (Niedersachsen) im Auftrag des Arbeitsamtes berufliche Integrationsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen durch.

Darüber hinaus qualifiziert der private Bildungsträger TeilnehmerInnen in vier Bundesländern im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich, im Hotel- und Gaststättenbereich sowie in nichtärztlichen Heilberufen.

Die TeilnehmerInnen des Integrationszentrums Aurich sind in Gruppen zu je 25 eingeteilt und werden von je einem 5-köpfigen Pädagogenteam betreut. Die heterogenen Gruppen umfassen Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen. Bei den Behinderungen handelt es sich unter anderem um Querschnittslähmungen, Schädigungen an den Gliedmaßen oder Schädigungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Die TeilnehmerInnen werden in einer Theoriephase gezielt auf den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt vorbereitet. Dabei steht die Förderung der Handlungskompetenz im Mittelpunkt. Das Pädagogenteam orientiert sich an den Fähigkeiten und Stärken des Einzelnen und bietet die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Begleitung. Es wird ein individuelles Arbeitsmarktprofil erarbeitet und Praktikumsplätze werden akquiriert. In dem Betrieb erhält der Teilnehmer eine auf den Arbeitsplatz abgestimmte Qualifizierung. Ein Pädagoge/eine Pädagogin begleitet den Behinderten während des betrieblichen Praktikums und berät die Arbeitgeber.

Mittlerweile haben über 500 Betriebe behinderten Menschen durch ein mehrmonatiges Praktikum die Chance gegeben, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Anhand eines 30-jährigen Durchschnittsteilnehmers zeigen die Autoren auf, wie die Arbeit im Integrationszentrum konkret aussieht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Beispiel aus Sachsen-Anhalt




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


impulse - Fachmagazin
Downloadmöglichkeit bei der BAG UB unter:
Homepage: https://www.bag-ub.de/veroeffentlichung/typ/958

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/3321


Informationsstand: 28.03.2003

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